Beiträge von pschulze59

    Danke, Norbert,


    damit hast Du meine Entscheidung de facto bestätigt. Das waren meine Überlegungen auch. Und nach Rücksprache mit meinem Finanzminister, habe ich gestern dann noch den Auftrag erteilt, beide Standrohre zu erneuern. Zumal ja bereits beide demontiert waren und die Montagekosten ja eh aufgelaufen wären.

    Hoffentlich ist die Sache vor Himmelfahrt erledigt. Kann ja nicht sein, dass ich in den Wintermonaten mehr gefahren bin als im Frühjahr.


    Alles Gute und eine unfallfreie Saison an alle in der Runde!


    Peter

    Hallo Gemeinschaft,


    hatte im vorigen Jahr meine 48000 Inspektion - alles ohne Befund. Nun brauchte ich neue Reifen und dabei wurde festgestellt, dass der rechte Dämpfer der Telegabel Öl verliert. Okay dachte ich, werden halt die Simmerringe gewechselt und da lasse ich gleich beide Seiten machen. Soeben rief mich mein freundlicher Werkstattmensch an und teilte mir mit, dass die Ursache dafür Beschädigungen am Standrohr seien, die er auch nicht mehr wegpolieren kann. Also neues Standrohr für ca. 400 Euro. Die linke Seite sehe auch nicht mehr soooo gut aus. Er könnte mit Polieren die Funktionsfähigkeit wiederherstellen, aber ohne garantierte Haltbarkeit. Kann also sein, dass ich eine Fahrt über schlechte Straßen oder Feldwege mache und dann der linke Stoßdämpfer auch den Geist aufgibt.


    Was ratet Ihr mir? Gleich beide Seiten erneuern lassen???? Mit Arbeitsleistung sind das dann vielleicht 1200 Euro? (Hinzu kommen noch die neuen Reifen....) Allerdings dann auch mit Garantie für beide Seiten.


    Peter

    Habe am vergangenen Donnerstag den 3. Satz PST II draufziehen lassen. Diesmal hat er 6450 km gehalten (hinten auf Lauffläche platt, vorn knapp unter Verschleißmarke). Das ist nicht nur der Satz, der am längsten gehalten hatte, sondern auch ein Zeichen dafür, dass ich langsam ruhiger werde ;)
    Ach ja, Sägezahn war nicht wirklich das Problem - der wurde zwar vom TÜV bemängelt, hatte damit aber beim Fahren keine Probleme. Erst die letzten 500 km habe ich hinten ein leichtes sliding - aber nicht wirklich kritisch - gemerkt. Und dies ist wohl dem nicht wirklich gleichmäßig abgefahrenen Hinterreifen geschuldet und nicht einem Sägezahn.


    Ich war mit allen Reifen, außer dem Erstausrüstungsreifen, zufrieden: 3 mal Anakee III, und nun 3. Satz PST II. Bin damit in genau 5 Jahren 44500 km (7,1 Ltr/100km über alles) geritten, dabei 60 % sehr kurvenreiche Landstraßen in Mittelgebirgs- und Gebirgsumgebungen, 20% langweiligere Bundesstraßen, 15% Autobahnen und 5% Feld- und Waldwege.


    So lange, wie es nicht wirklich was revolutionär Anderes gibt, bleibe ich beim PST II. Aber wer weiß, was die Hersteller im nächsten Jahr raushauen .....

    Habe heute mal bei meinem Akro-Auspuff das "Röhrchen" (db-eater) gezogen nachdem ich längere Zeit nur noch 'mit' gefahren war. Was dabei zwischen den Blechwandungen mit rauskommen fasste sich wie Zellstoff an. Kann mir jemand sagen, was das ist? Sind das Verbrennungsrückstände vom Benzin? Oder sind da auch Abriebteilchen von Kolbenringen/Zylinderwandungen?
    [album]2560[/album]

    So, nach nur 5700 km habe ich den nächsten Reifensatz (wieder PST II) draufziehen lassen.


    Mein kurzes Fazit:
    Sehr guter Reifen - leider bei meiner Fahrweise und meinen Touren nicht so lange haltbar, wie der Anakee III.
    Bis ca. 5500 km absolut zuverlässig. Auch mit wenig Profil noch relativ sicher bei Trails auf Feld- und Waldwegen.
    Auch im Nassen topsicher.
    Ab 5000 km - Verschleißgrenze nahezu erreicht - starker Sägezahn vorn. Hatte aber de facto nicht gestört. Jedoch erste Rutscher am Hinterrad.


    Aufgrund des sehr guten Sicherheitsgefühls und erstklassiger Verlässlichkeit in allen Situationen, habe ich mich wieder für ihn entschlossen.


    Wer mehr nur Straße fährt, vielleicht mehr Autobahn oder Bundesstraßen als ich, dem würde ich, aber nur aufgrund der besseren Haltbarkeit bei fast ebenso guten Fahrverhalten, den Anakee III empfehlen.


    Nebenbei: Auch dieser neue Reifensatz war die ersten 200km wieder wirklich komisch kipplig und eigenwillig. Nur diesmal war ich besser darauf eingestellt als bei meinem ersten Satz PST II.

    Zitat von VFR Klausi

    Es könnte sein, das dein Reifendruck etwas erhöht ist (vll. sogar auf 3,5 bar).
    Das machen viele Reifenhändler/Schrauber, damit sich der Reifen besser in das Felgenbett setzt.
    Dadurch entsteht dieses kipplige Fahrverhalten des Reifen.


    Nee, Leute, es war genau anders herum! Ich habe heute gleich mal den Luftdruck überprüft und festgestellt, dass auf beiden Reifen ZU WENIG Luft war!
    Vorn fehlten zwar nur 0,10 bar, hinten aber 0,35 bar!!! Der hintere Reifen kam also nicht hoch, sondern er schmierte wahrscheinlich bei meiner ersten Fahrt weg, weil zu wenig Luft drin war!


    Bin vorhin von der Probefahrt2 wiederkommen und der Hinterreifen verhielt sich in den beschriebenen Phasen völlig anders, also so, wie es sein soll!
    Auch vorn wurde das kipplige etwas weniger, wurde mit zunehmender Erwärmung weniger, war aber bis zum Schluss nicht völlig weg. Vielleicht machte die Erwärmung das, weil der Luftdruck noch etwas zunahm.


    Nachdem die anfänglichen "Überraschungen" nun ihre Ursachen gefunden haben, bin ich mit dem Reifen sehr zufrieden!
    Nassverhalten und Laufleistung teste ich sicherlich gezwungenermaßen bei "Gelegenheit".
    Ich bereue meine Entscheidung des Wechsels bis jetzt jedenfalls nicht!

    Habe seit gestern - nach drei Reifensätzen Anakee III und durchaus guten Erfahrungen - den Testsieger PST II drauf. Doch der Start damit war für mich wirklich extrem ungewohnt, ja sogar mit Schreckmomenten verbunden.


    Noch nie hat mich ein neuer Reifen derart durch Eigenwilligkeit überrascht. Vielleicht war ich von meinen abgefahrenen Schlappen Anakee III verwöhnt, aber so viel Eigenleben eines neuen Reifensatzes, hatte ich echt nicht erwartet!
    Gleich die erste Rechtskurve vom Hof des FHH auf die Straße in langsamer Fahrt sorgte für einen Überraschungsmoment, denn der Reifen kippte förmlich über einen Kippppunkt. Auch die nächsten Kurven (Ausfahrten aus Nebenstraßen auf Hauptstraßen nach Halt bzw. in langsamer Fahrt) bestätigten diesen Eindruck. In Geradeausfahrt dagegen läuft der Reifen zwanghaft geradeaus - aus dieser Nullschräglage in langgezogene oder auch engere Kurven zu fahren, ist kein Problem. Aber Spitzkehren oder richtige 90 Grad-Kurven, benötigt erst unerwartet hohen Druck und bewirkt dann ein Kippen.
    Beim Anbremsen aus höherer Geschwindigkeit hatte ich auch das Gefühl, dass der Hinterreifen was anderes wollte, als der vordere.


    Um es klar zu sagen: Es waren nur die ersten 10 Kurven manchmal "erschreckend", aber zu keiner Zeit wirklich gefährlich! Ich musste mich nur erst mal vorsichtig an das Verhalten ranpirschen, aber das sollte man mit neuen Reifen ja immer tun.


    Dann bin ich meine Hausstrecke und mir recht gut bekannte Strecken mit vielen Kurven bergab und bergan gefahren. Die Fahrweise war entsprechend schärfer. Die Kurvendurchfahrten wurden nun (gefühlt) berechenbarer. Ich riskierte mehr und mehr. Beim scharfen Bremsen vor engen Kurven allerdings wiederholte sich mein Eindruck, dass der Hinterreifen nicht zum Vorderreifen passte, sich gewissermaßen versetzte und einen eigenen Weg einschlug. Als Ursache vermute ich, dass ich mit den Reifen anders bremsen muss (mehr Hinterbremse). Die Verzögerungswirkung auf dem Vorderreifen ist wohl größer als beim Vorgängerreifen, wodurch der Hinterreifen hochkommt.


    Ein Teststrecke von 5 km Waldweg (Waldboden und Splittstrecke mit Schlaglöchern, nassen, leicht schlammigen Stellen und Pfützen, allerdings kaum Kurven) verlief wirklich überraschend sehr gut. Der Grip ist erheblich besser, das Bike zog seine Spur durch, wie auf Schienen. Bei 60 km/h brach das Hinterrad nicht aus, der Seitenhalt war sehr gut.


    Im Hochgeschwindigkeitsbereich lief der Reifen perfekt und ruhig. Auch auf Landstraßen mit Wellen und Flicken - selbst bei hohen Geschwindigkeiten ;) - war das Gefühl sehr gut.


    Fazit nach 150 km scharfer Fahrweise in kurvenreicher Strecke, aber ohne Grenzbereiche zu provozieren:
    Ein "überraschender" Reifen mit sehr guten Grip-Eigenschaften, sehr guten Eigenschaften im Trail-Bereich, aber mit eigenwilligem Kippen beim Durchfahren rechtwinklinger/spitzwinkliger Kurven. Letztere Eigenschaft scheint sich aber mit zunehmender Fahrleistung "einzuschleifen".


    Was mich aber noch verwundert:
    Hinten habe ich 8,5 mm und vorn nur 5,5 mm Profiltiefe gemessen. Bei meinen bisherigen Touren und Fahrweise, war der Vorderreifen stets eher an der Verschleißgrenze als der hintere. Und das, obwohl vorn mehr als 6mm bei den anderen Reifen Profiltiefe war. Ich fuhr dann aber weiter bis es der hintere Reifen auch verdient hatte gewechselt zu werden. Da werde ich wohl in die dumme Situation kommen, dass ich den vorderen Reifen nun wirklich eher wechseln muss als den hinteren.


    Insgesamt bin ich sehr gespannt, wie sich der Reifen weiter "macht" und auch, ob er im Nassen das hält, was die Testberichte versprechen.

    Zitat von Locke1405

    Ich habe den Reifen frühzeitig runter geschmissen, weil ich nach etlichen Rutschern kein Vertrauen mehr zu ihnen hatte. Da nützt mir die beste Laufleistung leider auch nix. Fahre im Moment den PST II und bin sehr zufrieden damit. Wie es bei diesem Reifen mit der Laufleistung aussieht kann ich noch nicht sagen. Auf jeden Fall hatte ich damit noch keine so unangenehmen Rutscher und das Vertrauen in diese Reifen ist voll da.


    Es ist schon wirklich komisch, wie verschieden die Erfahrungen zu den Reifen sind. Ich kann ihm stets Verlässlichkeit und Berechenbarkeit bescheinigen. Rutscher auf trokener Fahrbahn kannte ich beim Anakee III nur, wenn es zu warm wurde oder ich mit zu wenig Luftdruck unterwegs war (walken).


    Auch wenn ich seit gestern ebenfalls den PST2 drauf habe, möchte ich hier dem Anake III ein Lobgesang widmen- nachdem ich 3 Reifensätze jeweils bis über die Verschleißgrenze geschunden hatte. Mein Popo-Meter bekam immer ordentliches Feedback. Meine Schräglagengrenze ist vielleicht ncht ganz so, wie bei anderen Racern hier im Forum, aber das Profil am Hinterrad war immer voll genutzt und am Vorderrad hatte ich eine Reserve von 3 mm auf beiden Flanken. Ich war sehr zufrieden mit der Trockenhaftung, insbesondere auch mit dem Handling in Kurven und Spitzkehren, vorbildlich das nahezu nicht vorhandene Aufstellmoment beim Bremsen in Bergab-Kurven und Bergab-Spitzkehren - man konnte die eingeschlagenen Radien immer zielsicher durchziehen und wirklich begeistert hatte mich auch, wie der Reifen in Bezug auf Dreck auf der Fahrbahn tolerant und sicher war. Ich bin 3 Winter gefahren (bei Schnee und Eis allerdings nicht!), ich bin auf nassen schmierigen Straßen gefahren und kam im Juni in die schweren Unwetter und bin da weiter gefahren, obwohl das Wasser 5 cm auf der Straße stand. Auf Feld- und Waldwegen hatte er ausreichend Grip, eierte aber ein wenig rum - da musste man aufpassen, wie auch auf nassen Wiesen. (Aber es ist halt kein Cross-Reifen!)
    Eine Unwucht im ersten Satz nach einigen tausend km, die bei hohen Geschwindigkeiten zu Lenkerflattern führte, konnten wir durch den nächsten Reifensatz mit V- statt H-Speedindex wettmachen.
    Alle Bremsaktionen konnte ich sicher meistern, kam allerdings nicht ein einziges Mal wirklich da an das Limit (ABS nur ein, zwei mal gebraucht).


    Fazit:
    Ein wirklich guter Reifen mit sehr hoher Laufleistung und rundum guten Eigenschaften. Ich würde ihn auch ein 4. Mal raufziehen. Aber da gab es den PST2, der überall Testsieger wurde und sooo supergut sein sollte und außerdem im Nassen sooo erheblich besser sein soll. Also warum nicht mal ausprobieren? Doch das ist ein anderes Thema. Und deswegen hier an dieser Stelle: Ade, mein guter, treuer und verlässlicher Freund!

    Viel Spaß mit der AT - ich war begeistert. Aber ich würde sie gegen meinen CT nicht eintauschen. Nicht weil die AT schlecht ist, aber sie ist eben anders. Ich würde sie gern - mit entsprechender Bereifung - mehr als gelände- als straßenorientiertes Zweitmotorrad haben wollen - just for fun. Insgesamt hat mich die AT aber richtig begeistert. So war die Schaltung noch präziser und das Handling noch agiler - gut für Feld- und Waldwege. Zum Touring aber würde ich meinen CT immer bevorzugen.

    Zitat von Älbler

    Sollte das tatsächlich vom Schalten kommen, frage ich mich, was für Schuhe du trägst - Sandalen??? :o


    Das liegt tatsächlich am Stiefel. Irgendwie gibt es an der Stelle eine Knickfalte im Leder oder Futter und beim Hochschalten stoße ich mit dem Fuß dann dagegen. Werde tatsächlich neue Stiefel suchen müssen ...