Erstes Motorrad

  • #11

    ich war Hondafahrer von Anfang an... Zündapp hat mich gereizt, konnte es aber finanziell nicht auf die Kante bringen...


    So war mein Mofa eine Honda PX50E (mit E-Starter - 1982 revulutionär)
    Mit 16 kam eine schwarze Honda MTX80 E
    Dann mit 19 eine Honda VT500E (mein erster V Motor)
    Gefolgt wurde diese nach etwas Pause durch Hochzeit durch eine Africa Twin RD07 (war jedenfalls ne 07 - beide Lampen haben geleuchtet...)
    Dann eine Honde VT1100ACE C2 in schwarz-rot.
    Danach die erste Varadero - SD02 - aber Verkleidung der SD01
    gefolgt von SD02 Travel Edition.
    Dann CT als Schalter
    jetzt meine CT mit DCT


    Seit 2007 habe ich noch eine 2003er HD Road King Classic in Schwarz (100er Sondermodell), die wird gepflegt und nur ab und zu gefahren...


    vg
    gerd

  • #12

    Eine geile Geschichte Berthold :clap:


    Muss zugeben dass mich Damals die ganzen Dinger nicht interessiert haben und ich erst mit 18 Jahren angefangen habe mich mit dem Thema zu beschäftigen.
    Motorräder fand ich cool als Kind und der Eisstil in der Fahrradfelge sollte immer schon eine Honda sein, aber Mofa und Co wollte ich nie haben. Viel Krach, wenig Vorschub, das war nichts für mich. Konnten sich meine Eltern aber auch nicht leisten :(


    Schön mal die alten Schätzchen von euch zu sehen und mir vorzustellen wie ihr grinsend vor dem PC sitzt und in Erinnerungen schwelgt :dance: beim einstellen eurer Antworten. Klasse und Danke :clap:

  • #13

    Wenn man eure (zugegeben schönen ex. Mopeds) sieht dann das ich mit 41 doch eines der CT (120 Kg) Küken bin.
    Ich habe mit einer Honda MTX 50 (16 Jahre) angefangen.
    Ab 18 habe ich mir zeitweise SR 500 bzw. später XJ 900 ausgeliehen.


    Mein erstes richtiges Motorrad war eine Honda CB 500. Aber damit es vorangeht, musste man das Ding schon ganz schön drehen. Bei meiner Größe sah das schon nach Affe auf Schleifstein aus. Trotzdem war eine schöne Zeit.


    Danach um endlich etwas Schub zu haben auf XJR 1300 umgestiegen. Die blieb dann 9 Jahre bei mir. Für mich noch heute eine Schönheit. Danach wegen Knieprobleme CT.

  • #14


    Das darfste glauben, und die Erinnerungen haben auch absolut tolle , fest im Gehirn eingebrannte Fotos und Filme.


    Ich habe auch sehr früh das Schwarzfahren angefangen, :think: :think: :naughty: :naughty: Wir einen Bauernhof am
    Ortsrand, keine 500 meter davon entfernt...der Wald,
    dazwischen nur Felder und Wiesen,
    ja und ich bekam von meinem OPA auch so ca 12 Jahre alt,
    eine NSU Quickly, das war die zweifarbige mit 3 Gang Handschaltung,
    nicht die kleine grüne Schwester in Grün, mit 2 gängen,


    ja und das unkaputtbare Teil hatte ich bis zu meinem
    langersehnten 4er Führerschein,
    ja ok, die Kreidler musste schon vorher ran, genauso wie damals dann vor dem 18ten die Yamsel,
    man musst sich ja auch zeitig einfahren.... :pray: :pray: :pray: :naughty: :naughty: :naughty:


    Mein Gott waren das Zeiten, Und die Eltern kamen zeitweise auch fast vom Verstand,
    wobei die uns Kindern ja alle das Benzin im Blut mitgaben,
    Mein Vater hatte sehr sehr lange noch die


    NSU Super Max mit Beiwagen,


    also konnten wir für den Virus ja gar nichts. :clap: :dance: :clap: :whistle: :whistle:


    Meine Schwestern fuhren am Schluß die Z900 und die jüngere die Z1R
    Mein Bruder fährt auch ne Kawa die 1200 Ninja,
    ja genau, warum fahren die alle Kawa, müsste auch mal geklärt werden. :o :o :D :D


    Gruß aus dem Schwarzwald

    Wenn das die Lösung ist, hätte ich gern mein Problem zurück!


    Gruß Berthold


    G.Zümo 660, TT Crash Bar's , MRA VTS, TT Breit und Fern LED,HS,TC CT, OEM Koffer

  • #15

    Oh ja, alles so schöne Geschichten, so viel Erinnerung, so viel Herz-Schmerz. Mir tun all die Leute leid, die das nicht kennen lernen konnten/durften/wollten.


    Mit 9 Jahren auf dem Moped meines Opas das Fahren gelernt - Simson SR2.
    Danach die gesamte Simson Vogelfamilie gefahren. Mit dem "Spatz" meines Bruders mal auf dem Hof gegen 'ne Mauer gebrummt. Meine Hand war damals noch zu schwach, um immer rechtzeitig die Kupplung zu ziehen.
    "Star", "Habicht", "Schwalbe" und mal kurz auch das "Kleinmotorrad" "Sperber" im Bergbau-Kippengeländer nacheinander geritten. Viel schwarz gefahren. Und auch mal erwischt worden..... Zum Glück hatte ich tolerante Eltern.


    Darüber hinaus war es unser wichtigstes Transportmittel - so hatte ich einen Kindersitz und kleine Fußrasten zwischen Tank und Sitzbank, um meinen Bruder in den Kindergarten zu schaffen oder ihn abzuholen. Beim Einkaufen wickelte ich den Einkaufsbeutel mit den Milchflaschen am Haltegriff des Kindersitzes rum. Wir fuhren im Sommer, wie im Winter - bei wirklich jedem Wetter und jeder Fahrbahnsituation. Auch schon mal den Schlitten im Winter hinten angebunden und den kleinen Bruder mit 40 km/h die Straße lang gezerrt.


    Und dann - zu meinem 18. Geburtstag - schenkte mir mein Opa eine schwarze MZ ES 250/1!!! Oh, Mann, war ich stolz! Die Maschine war genau so alt, wie ich - Baujahr 1959.
    Aber sie hatte auch ihre Macken und das erste, was ich machte, waren zwei Seitenkoffer aus verzinktem Blech (mein Opa war Schlosser) und in einem davon war Werkzeug. In meiner Dreherausbildung fertigte ich mir dann eine Abzugsvorrichtung für die Kupplung u.a. Vorrichtungen. Unverzichtbar war auch ein Regler als Ersatz. Mir war mal bald das Mopped unterm Ar... weggebrannt, weil der Regler klemmte und es dann einen Kurzschluss und Kabelbrand im Regler unter der Sitzbank gab. Ich habe auch mal mitten auf der Straße das Öl abgelassen, die Kupplungsseite geöffnet und die Kupplung auf der Motorwelle mit ein Stück Blech aus 'ner Konservendose blockiert, so dass ich wenigstens noch bis nach Hause kam.
    Ich glaube, das war jene Zeit, als ich eine besondere Beziehungen zu Werkzeugen aufbaute und eine gewissen "Vorsorge-Sammelleidenschaft" entwickelt, die man heute den so genannten "Preppern" (engl.: to prepare - vorbereitet sein) zuspricht.
    Ab und an fuhr ich noch verschiedne andere Moppeds: Java, TS, ETZ etc.
    Ein Jahr lang bin ich täglich 20 km mit einer "Schwalbe" zur Arbeit gefahren. Meine ES 250/1 war leider nicht mehr fahrtauglich.


    Und dann kam eine Zeit lang Zweirad-Abstinenz. Familie, Kinder, Hausbau etc. Es tat mir immer weh, wenn ich die anderen gesehen habe auf ihren schicken neuen Motorrädern. Zum 40. schenkte mir meine Frau ein Motorrad aus Schokolade und ich dachte "Jetzt ist es so weit!" Aber so richtig ernst meinte sie es damals nicht und nach zwei weiteren Jahren machte ich einfach (ohne zu fragen) Nägel mit Köpfen und kaufte mir eine Honda VF 750C. Es gab richtig tollen Ehekrach und ich konnte monatelang "mit dem Hund aus dem selben Napf fressen".


    Heute ist aber alles in Ordnung und 2013 konnte ich mir meine rote CT Vorführer - mit moralischer Unterstützung meiner Frau - kaufen.
    Genau zum CT-Treffen haben wir 30. Hochzeitstag - nehmt es mir nicht übel, aber ich werde ihn mit meiner Frau zu Hause feiern und ein Gläschen auf die CT-Gemeinschaft trinken.


    Peter

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