Bin von meiner langjährigen Tätigkeit mit Getriebe, Hydraulik, Motore, auch Flugzeugmotore und den Daten im Werkstattbuch ausgegangen und gehe davon aus das diese Hinweise stimmen.
Die Menge im Endantrieb ist eigentlich nicht ganz so wichtig da das Öl im Betrieb sowieso durch die Zahnräder umgewälzt wird und dabei ein paar ml mehr oder weniger nicht ausschlaggebend sind.
Natürlich ändert sich der Füllstand etwas bei einer Schräglage, ist aber in dem Fall so minimal das, das keine Rolle spielt.
Außerdem sollte beim prüfen des Füllstand´s das Öl gerade bis zum Gewinde der Füllschraube reichen und dadurch variiert sich natürlich auch die Menge, ebenso durch das Restöl im Umlenkgetriebe.
Z.B. siehe auch bei dem Schauverschlußglas beim Motoröl auf der rechten Seite, Da ist der Unterschied Gerade stellen oder Seitenständer etwa ein guter halber Liter. Durch die Übermenge im Motoröl schadet das den Rundlauf und das Öl kann zum Schäumen neigen weil das überschüssige Öl ständig durch die Kurbelwelle quasi durchgeschlagen wird, ähnlich Sahne schlagen. Also immer bei Flüssigkeiten prüfen, gerade stellen.
Übrigens ist in der englischen Beschreibung das Entleeren des Alt-Öl im Endantrieb gemeint und nicht das Füllen. Den durch die Schräglage kann das Öl besser ablaufen.