Beiträge von Ernie


    Das ist übrigens die beste Methode, wenn man keinen Hauptständer hat. Ich habe das bei der Virago so gemacht, um die Räder auszubauen, und bei der NC 700 S meiner Bekannten auch, um die Tieferlegungsstreben einzubauen. Man braucht nur einen stabilen Balken zum Dranhängen, ein festes Seil und ein Stück Holz zum Verdrillen, mehr nicht. Kostet ein paar Euronen. Und die Maschine kann nicht vom Ständer kippen.


    Übrigens macht das mein Reifenhändler auch so, er hängt allerdings die Maschine mit Gurten an eine Hebebühne und fährt sie hoch.

    Der kriegt sowieso Augenkrebs, wenn er das sieht, da ist das mit den Löchern auch egal.


    Mann, was haben wir früher unsere Nachbarn in anderen Ländern beneidet, weil sie diese blöden Rad-Abdeckungen, die ja nach deutschem Recht bis zur Achse gehen mussten, nicht brauchten. Und dann ist diese Regelung auch bei uns nach europäischem Recht endlich weggefallen - und jetzt bauen wir sie genau so häßlich wie früher freiwillig wieder an. Verrückte Welt!


    Ich hab letztes Jahr eine ursprünglich ausländische Virago 535 gekauft, da war so eine Abdeckung aus Gummi drangebastelt, sonst wäre sie bei uns damals nicht durch den TÜV gekommen. Das sah vielleicht Sch.... aus. Das Ding ist als erstes ab gekommen. Jetzt hat sie unter dem Rücklicht, das ja bei der Virago ziemlich hoch sitzt, noch das neue kleine Nummernschild - und das wars. Sieht super aus.

    Wofür braucht man so was? Wenn das Moped da drauf steht, kann es doch gar nicht fahren - und dafür ist es doch eigentlich da, hab ich immer gedacht. Aber wenn ich mir hier so die Basteleien im Forum ansehe, kommen mir da manchmal so meine Zweifel. Und kaputt geht der CT doch sowieso nicht.


    Aber jeder sollte ja auch eine Hebebühne fürs Auto in seiner Garage haben. Schade, ich hab keine Garage fürs Auto. Meine ist voller Roller und Motorräder - deshalb auch keine Hebebühne.



    Nein, ich habe das Teil nicht mehr. Ich habe es beim Verkauf meiner GS als "Zubehör" dazu gegeben.

    Ja, aber das macht doch nichts. Das macht doch Motorradfahren gerade aus, dass man den "Naturgewalten" viel naäher ist, und dazu gehört auch mal Regen, nass und schmutzig werden.


    Und das Moped wird mit Wasser ziemlich einfach wieder sauber. Aber vielleicht liegt meine Einstellung auch daran, dass für mich ein Moped ein Fahrzeug - und kein Putzzeug ist. Ich wasche meine Fahrzeuge so gut wie nie.

    Eigentlich verstehe ich diese ganze Disskussion nicht: wenn ihr solche Angst davor habt, beim Motorradfahren (mit einer Enduro) mal nass oder dreckig zu werden, kann ich nur einen Roller oder auch ein Auto wärmstens empfehlen. Da passiert das nicht. Weiß ich aus Erfahrung.


    Diesen häßlichen Spritzschutz, den Alfons da angebaut hat, gabs bei meiner GS auch - es war das erste, was ich abgeschraubt habe! War nur für die Fahrt vom Händler bis nach Hause darn.

    Ich hab auch diese Lösung gewählt, allerdings habe ich das beim TomTom Premiumpack beigefügte Ram-System verwendet (allerdings mit einer anderen Lenkerschelle), einschließlich der Diebstahlsicherung.


    Vorteile: - das Navi versperrt nicht die Sicht nach vorne
    - die Befestigung ist stabil und verhältnismäßig unauffällig
    - sie kostet nichts extra, sondern ist dabei
    - ich kann das Navi einfach verstellen, wenn ich den großen Tankrucksack aufschnalle. Dann stell ich es etwas steiler, beim Mini Bag etwas flacher ein. Notfalls kann ich auch ein längeres Zwischenstück verwenden.
    - Der Winkel lässt sich ganz einfach anpassen, nur die große Schraube etwas lockern.
    - das Navi lässt sich nicht mit einem Handgriff klauen, wenn es abgeschlossen ist.


    Übrigens: die Vorrichtung zum Abschließen stört überhaupt nicht.


    Vielleicht ist es auch Gewohnheit, aber ich fahre schon seit vielen Jahren auf den verschiedenen Motorrädern und Rollern mit Navi. Das Navi war immer am Lenker angebracht.

    Hallo Walter,


    ich habe zwar keine Esatzteile, aber vielleicht einen Tipp:


    Du solltest deinen Schaden unbedingt bei der Versicherung der Unfallgegnerin anmelden, immerhin steht Aussage gegen Aussage. Du hast doch hoffentlich den Unfall von der Polizei aufnehmen lassen. Dann ergibt sich vielleicht ein Anhaltspunkt für deine Aussage aus dem Unfallprotokoll.


    Selbst wenn du deinen Schaden nicht ganz erstetzt bekommst, ein bisschen was ist besser als gar nichts. Schau doch erst mal, wie die Versicherung reagiert.


    Gruß Ernie


    Hallo Andy,


    freut mich, dass das mit der Bescheinigung so ohne weiteres geklappt hat. Jetzt muss ja nur noch das Wetter mitspielen.


    Übrigens: die anderen Tieferlegungen von TRW, die bei Louis explizit für den Crosstourer angeboten werden, haben auch keine ABE, obwohl noch dabei steht: "Verwendungsbereich
    Die beschriebene Fahrwerksänderung darf nur an den in der Anlage 6.1 genannten
    Krafträdern verwendet werden". In der Anlage 6.1 ist aber nur die F, nicht aber die CT aufgeführt!


    Berichte doch bitte mal, was dein Händler als Fachmann zu der Hecktieferlegung gesagt hat.


    LG Ernie


    Ich füge hier mal was vom Bikerservice Manfred Wild
    http://www.bikeservice-wild.de…_im_detail/index_ger.html
    ein:


    (Zitat Anfang) So ein Motorrad ist nicht nur hoch, sondern auch lang.
    Setz dich also auf das Motorrad und prüfe bei vollem Lenkeinschlag,
    ob du bequem alle Bedienelemente erreichen kannst, ohne das es dich über den Tank zieht.
    Das ist wichtig beim Befahren von engen Kurven und beim Wenden.
    Nur dann macht eine Tieferlegung Sinn.
    Die echte Tieferlegung:


    Das Motorrad wird vorn und hinten tiefergelegt.
    Der Federweg wird auf das erforderliche Maß begrenzt.
    Feder und Dämpfer werden optimal auf die Veränderung abgestimmt.
    Anpassung auf Fahrergewicht und Einsatzbedingungen.
    Je nach Motorrad ist eine Anpassung der Fahrwerksgeometrie möglich.


    Vorteil:


    Berechenbares und sicheres Fahrverhalten.
    Das Motorrad federt auch nach harten Stopps nicht über das tiefergelegte Maß aus.


    Tieferlegung mittels Federn:


    Hier kommen stark progressive Federn zum Einsatz, die am Anfang sehr weich sind und mit zunehmendem Einfedern verhärten.
    Das Motorrad sinkt auf das tiefergelegte Maß ein.


    Vorteil:


    Preis


    Nachteil:


    Dämpfer nicht angepaßt, dadurch viel Bewegung.
    Durch den hohen Anteil Negativfederweg sehr viel Bewegung.
    beim Beschleunigen, Bremsen und auf Bodenwellen.
    Unpräzises Fahrverhalten.
    Nach einem harten Stopp federt das Motorrad über den gesamten Federweg aus.
    Und plötzlich fehlt der Boden unter den Füßen.
    Der dann oft unvermeidliche Umfaller kostet unter Umständen ein mehrfaches des ursprünglich gesparten Geldes.


    Hecktieferlegung:


    Das Heck wird mittels Umlenkhebel oder kürzerem Federbein tiefergelegt.


    Vorteil:


    Preis


    Nachteil:


    Das Motorrad wird stark hecklastig.
    Dadurch wenig Haftung am Vorderrad, weshalb das Motorrad untersteuert.
    (Schiebt übers Vorderrad zum Kurvenaußenrand).
    Durch die veränderte Fahrwerksgeometrie wird das Motorrad unhandlich (Zitat Ende).


    Man kann also das Motorrad vorne und hinten tiefer legen, weil die Hecktieferlegung allein eventuell Nachteile hat. Ich habe sie aber auf meiner Probefahrt am Sonntag nicht feststellen können, wenn überhaupt sind die Veränderungen am Fahrverhalten so gering, dass ich sie als Otto-Normal-Fahrer nicht festgestellt habe. Bemerkt habe ich aber die Vorteile, die ich oben schon beschrieben habe.


    Eine Verkürzung des Seitenständers ist bestimmt nötig, wenn die Maschine vorne und hinten tiefer gelegt wird. Wird sie nur hinten tiefer gelegt, ist die Verkürzung wirklich nicht nötig, das Moped steht genauso stabil wie vorher (vielleicht nicht ganz so schräg, aber das war mir ohnehin zu arg).


    Was allerdings stimmt, ist das Problem mit dem Hauptständer. Denn der ist jetzt definitiv zu lang. Ich habe mir schon mal überlegt, ihn um ca. zwei cm kürzen zu lassen oder auszubauen. Der CT hat ja von Hause aus auch keinen Hauptständer.