Beiträge von Fred Feuerstein

    Bei Silikonspray bin ich deswegen mißtrauisch, weil das relativ lange haftet und rutschig bleibt und ich Bedenken habe, dass der Reifen dann auf der Felge wandert.
    Deswegen verwenden Reifenwerkstätten ja Montagepaste.
    Das mit Südamerika hab ich schon mitbekommen. Dort war ich noch nie und kenne mich auch nicht aus.
    Aber ein Arbeitskollege ist schon mal von oben nach unten bis nach Patagonien gefahren.
    Und der hat erzählt, dass dort die Zivilisation durchaus vorhanden ist.
    Die fahren dort auch luftbereifte Fahrzeuge und können Reifen wechseln, wenn sie abgefahren sind.
    Für eine Panne gibt es Pannen-Sets.
    Wobei die Planung selbstverständlich Dir persönlich überlassen bleibt.

    Aufsägen v. Reifen, damit man ihn runter bekommt?
    Silikonspray zwischen Felge und Reifen?
    Im Ernst - das ist genau der Grund, warum es für solche Arbeiten Profis gibt.
    Und Pannen-Sets für den Pannenfall.
    Auf die Strecke einer Reifenhaltbarkeit (mind. 5000km bei bedachter Fahrweise) gibt es überall auf der Welt eine Werkstatt, die einen Reifen zumindest wechseln kann. Auch wenn man ihn selber mitbringen muss.

    Hab vorne den 1er und hinten den 2er drauf.
    Fährt sich genauso gut wie mit beiden 1ern, außer dass sich der 1er jetzt deutlich schneller abfährt als hinten der 2er.
    Was fährst Du denn Luftdruck?
    Ich hab leicht erhöht, vorne 2,7 hinten 3,0 - für mich perfekt.

    Etwas gedämpfter, würde ich sagen.
    Die Bilder kann ich zwar nicht sehen, aber ich habe einen braunen "Hund" mit Schlappohren als Überzug, für meine Tochter einen Minion.
    Falls sich jemand einen holt, ein Tipp:
    Blast das Ding vor Benutzung gründlich mit Druckluft aus.
    In meinem Fall hatte ich einen halben Tag lang feine Synthetikfussel in den Augen...

    Selbstverständlich steht es jedem frei, an seinem Moped rumzubasteln.
    In Sachen "Schnabel" sollte man aber folgendes bedenken:
    Erfahrungsgemäß wird der Crosstourer am Vorderrad in Fahrt schon spürbar leichter, wenn man z.B. die Originalkoffer + Topcase mit jeweils 10 kg Last montiert (aber einen Tankrucksack weg lässt).
    Ohne den tatsächlichen Effekt des "Schnabels" konkret zu kennen, könnte es höchst interessant werden, wenn z.B. auf der Autobahn in einer langen Rechtskurve mit höherer Geschwindigkeit und evtl. böigem Gegenwind beim Überholen eines Lkw der Luftstrom ohne den Schnabel unter die Verkleidung drückt. Wenn der Dampfer dann um einige Grad den Kurs ändert, könnte es eng werden.


    Übrigens hat den Schnabel nicht BMW erfunden, sondern Suzuki.
    Die DR750S ist schon 1987 damit daher gekommen, die BMW R1100GS erst 6 Jahre später

    Wäre interessant zu wissen, ob der Schnabel eine aerodynamische Funktion hat.
    Bei hoher Geschwindigkeit könnte der durchaus Abtrieb und damit Druck aufs Vorderrad bringen,
    was dem Geradauslauf zuträglich wäre.
    Sollte der Schnabel tatsächlich von Honda aus aerodynamischen Gründen angebracht worden sein,
    würde durch das Entfernen die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erlöschen.
    Das wäre bei rein optischen Gründen nicht der Fall.


    blaufisch:
    Welche Erfahrungen hast Du bei hohen Geschwindigkeiten?


    Kein Denkfehler bei Dir, evtl. unglückliche Formulierung meinerseits.
    Wie von anderer Seite schon erwähnt, geht es um die Leistung unter Last, und zwar um die Maximalleistung. Im Stand kann man so einen Motor bis zum Anschlag drehen, unter Vollast dreht er nur bis zur entsprechenden Drehzahl, wo die Leistung dann eben anliegt. Bei den Gaswegdrosseln darf man sich auch nicht auf konkrete Drehzahlen festlegen, weil die nicht immer so 100% genau abregeln. So gibt es Maschinen, die mit 48-PS-Drossel fast 200 km/ h laufen. Das ist aber rein fahrphysikalisch bei einem großen Straßenmotorrad nicht möglich...


    Jetzt mal klipp und klar und auf Deutsch:
    Ich teile Dir hiermit mit, dass Du hier über ein Thema (und noch andere) postest, von dem Du ganz offensichtlich nicht ansatzweise Ahnung hast.
    Lies einfach mit, stelle Fragen und lerne.
    Dann wird das auch mit dem Motorradfahren...

    Die 3 mm sind sogar eher optimistisch angesetzt.
    Es ist völlig egal, wie weit der Gasgriff geöffnet ist - bei entsprechender Dehzahl liegt die entsprechende Leistung an.
    Ich beschäftige mich von Berufs wegen mit diesen Drosseln und der A2-Thematik.
    Ein 600er Supersportler kann den Gasgriff nur noch ca. 1/3 bis 1/2 vom ursprünglichen Weg drehen.
    Ein Superbike (Suzuuki GSX-R1000, BMW S1000RR usw.) hat noch 2 - 3 mm Gasweg.
    Da ist das Spiel vom Gaszug größer als der tatsächlich betätigte Weg.
    Und damit zu fahren ist m.E. einfach nur krank.
    Nachträgliches Drosseln wird fast ausschließlich nur über die Begrenzung des Gaszugs bzw. der Drosselklappenstellung gemacht, weil es einfach und billig ist. Entsprechend viele fahren deswegen auch ohne die Drossel rum, weil sie entsprechend einfach auszubauen ist.
    I.d.R. reicht ein Kreuzschlitzdreher und das Ding ist weg...


    Möglicherweise, weil eine "150 Kilo-KTM" für Geländesport ausgerichtet ist.
    Abgesehen davon, welche KTM hat 150 Kilo? Ich kenne keine mit Straßenzulassung, außer der 690er SMC-R, die hat lt. Datenblatt 157 kg und m.E. keine signifikant dickeren Speichen.