Beiträge von Fred Feuerstein


    Der Vergleich mit dem VW Golf hinkt tatsächlich. Der grundsätzliche Unterschied besteht darin, dass Du beim Bestellen des Autos die Ausstattung wählst und das Fahrzeug dann nach Bestellung gebaut wird. Wie lange war der Zeitraum zwischen Bestellung u. Auslieferung? Und warum glaubst Du, konntest Du das Auto in Wolfsburg abholen?
    Bei Standardausstattung kriegst Du das Auto meistens sofort, dafür steht es eben schon länger wo rum, aber meistens nicht in Wolfsburg.
    Im Fall vom Crosstourer ist die Ausstattung schon vorgegeben, weil das Fahrzeug schon fertig da steht. So hast Du keine Lieferzeit, sonderen eben ein "altes" Motorrad.
    Wenn Du bei BMW ein bestimmtes Modell mit eiiner individuellen Ausstattung bestellst, bekommst Du zwar ein "neues" Motorrad, aber erst später. Bestell jetzt eine RT, die bekommst Du neu, aber evtl. erst im September odeer noch später.
    Und noch was:
    Der Begriff "Baujahr" wird bei Händlern und Käufern grundsätzlich nur umgangssprachlich benutzt. Tatsächlich geht es um das "Modelljahr". Darauf hat der Käufer das Recht, und nicht auf den Herstellungszeitpunkt. Wie hier schon mehrfach erwähnt, beginnt die Produktion für ein Modelljahr spätestens in der Mitte des Vorjahres. Wer jetzt also noch ein 2013er Modell kauft, kann durchaus ein in 2012 produziertes Fahrzeug erwischen. Und das ist absolut legitim. Wer das vermeiden möchte, müsste im Kaufvertrag diese Klausel explizit aufnehmen lassen.

    Die Isle Of Man selbst organisiert zu bereisen, ist auch total einfach.
    Aber eben nicht zur TT. Dann ist nämlich buchungstechnisch Ausnahmezustand.
    Wenn es nicht unbedingt die TT sein muss, sondern z.B. auch die Southern 100 reichen, dann ist alles kein Problem.

    Die Fährpreise der Steam Packet Company von Liverpool oder Heysham nach Douglas findest Du vermutlich deswegen nicht, weil sie schon seit spätestens Oktober ausgebucht sind.
    Wenn du selber organisieren willst, empfehle ich Dir folgende Reihenfolge:
    1. Fährtickets nach Douglas/IoM für den entsprechenden Zeitraum besorgen, am besten 12 - 10 Monate im voraus. Dann wird´s schon knapp. Verbindungen gibts von Liverpool, Heysham, oder aber auch von Irland aus.
    2. Übernachtung organisieren - Hotel, Homestay oder Camping kann man alles online buchen: http://www.visitisleofman.com/…n/isle-of-man-hotels.aspx
    3. Fährverbindung vom Kontinent nach Großbritannien auswählen u. buchen.


    Relativ hilfreich ist auch folgendes englischsprachige Forum: http://www.iomtt.com/Forum.aspx


    Wenn Du das aber noch nie gemacht hast und auch noch nie dort gewesen bist, empfehle ich Dir einen organisierten Veranstalter.
    Auch wenn Du alles selber buchst, wird es nicht wesentlich billiger. Und bis Du dort dann erfahren hast, was es wo zu sehen gibt, bist Du schon wieder zuhause.

    Das liest sich (fast) wie ein Problem, das bei BMW typisch war: Unterspannung (Batterie nicht mehr 100% fit).
    Der Unterschied zum BMW-Problem: Bei BMW hat sich das System nach einigen Metern nicht reaktiviert.
    Da habe ich die Hondafahrer immer beneidet. Auf der BMW half außer Batteriewechsel nur eins: Losfahren, beschleunigen auf min. 50 km/h, 3. Gang rein, Kupplung ziehen, Zündung aus, dann wieder Zündung ein und Kupplung wieder kommen lassen. War quasi ein Anschieben aus der Fahrt, hat aber geholfen.

    Nachdem Du scheinbar beim ersten Zusammenbau einen Wurm reingebracht hast, hat das ABS-System einen Fehler registriert, ist deswegen ausgestiegen und hat das durch die Leuchten angezeigt.
    Auch wenn die Teile jetzt korrekt eingebaut sind, ist der Fehler nach wie vor gespeichert und muss von der Fachwerkstatt ausgelesen und zurückgestellt werden.
    Das ist zwar nur eine Vermutung von mir, weil ich mit dem Honda-System solche Erfahrung noch nicht habe.
    Dieses "Problem" deckt sich aber mit meinen Erfahrungen mit dem BMW-System:
    Nach einem kleinen Rutscher ist die Maschine auf der Seite gelegen, mit laufendem Motor und sich drehendem Hinterrad. Nachdem sie wieder aufgestellt worden ist, was das ABS ausgefallen und die Leuchten haben geblinkt. Wohlgemerkt - es was nichts beschädigt! Auch mit allen möglichen Tricks war das ABS nicht mehr zu aktivieren. In der Werkstatt hat der Meister dann nur durch Auslesen des Speichers gemerkt was passiert war: Hinterradumdrehungen bei stehendem Vorderrad --> kann nur ein Sturz (oder Burnout) gewesen sein.
    Das System wurde zurückgestellt und alles was in Ordnung.
    Es handelt sich dabei um eine "Sicherheitsfunktion", damit die Sache vom Fachmann überprüft werden muss.
    Das mit der schlechten Gasannahme kann ich mir nur durch eine Art "Notprogramm" über die Traktionskontrolle erklären, in die der Motor nach so einem "Bremsproblem" schaltet.

    Stimmt ja alles.
    Und deswegen stehen ja Geschwindigkeits- und Traglast-Index auf den Reifen drauf und sind auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen.
    Wenn die Vmax-Begrenzung an der Maschine offiziell aufgehoben und die erhöhte Geschwindigkeit eingetragen wird, dann wird auch die entsprechende Reifenkennung eingetragen. Dann kann man den Papieren wieder entnehmen, welcher Reifen montiert werden darf.
    Wenn der Begrenzer inoffiziell entfernt wird, dann hat sich die ganze Debatte sowieso erledigt. Dann muss der entsprechende Fahrer einfach wissen, welche Reifen er drauf hat, und was er diesen zutrauen darf.
    BTW: Es wird doch recht selten bei maximaler Beladung die Höchstgeschwindigkeit gefahren.
    Ansonsten gilt - wie immer: Mit der Zündung auch das Hirn einschalten.


    Stimmt auffallend - nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil...
    Darf aber vernachlässigt werden, da die meisten passenden Reifen einen entsprechenden V-Index haben. Und schneller als 250 würde auch die VFR-X nicht laufen.
    Aber: Es gibt tatsächlich passende (Gelände-)Reifen für Großenduros, die einen niedrigeren Index haben, die haben aber eine M+S-Klassifizierung, damit sie (mit Aufkleber) montiert werden können.