Beiträge von Fred Feuerstein


    Nimm das Bild, geh zur nächsten Prüfstelle und frag da einen Sachverständigen/Prüfer.
    Der sagt Dir dann, ob er es einträgt.
    Beim ersten Mißerfolg nicht gleich aufgeben, weitere Meinung einholen.
    Es gibt durchaus Prüfer, die schauen sich das Teil an und tragen es dann ein, ohne dass Du ein Festigkeitsgutachten vorlegen musst.


    Alternative:
    Bau es einfach an, und wenn es bei einer Kontrolle beanstandet wird, dann setzt Du einen treuherzigen Dackelblick auf, sagst dass es von BMW und da ja auch zulässig sei, und wartest ab, was passiert.
    Ohne Gewähr...! :)


    Das ist nur dann relevant, wenn der Lenkeinschlag so weit begrenzt wird, dass sie sich nicht mehr absperren lässt.
    Solange das Lenkerschloss greift, ist alles gut.
    Die erwähnte Lösung mit den Schrauben in der Gabelbrücke hab ich irgendwo schon mal gesehen.
    Aber bloß nicht den Anschlag am Rahmen anbohren - das gilt als Rahmenschaden.

    Aufpassen beim Lenker verstellen, und vor allem erst im Stand genau testen.
    Viel Spielraum ist da nicht.
    Ich hab eine Ermax-Scheibe dran und musste ein wenig zurück (Richtung Fahrer) stellen.
    Da wird es dann beim Linksanschlag zum Tank schon eng.
    Nicht aufgepasst und nicht genau genug eingestellt - zack - leichte Delle im Tank.
    Nur minimal, aber ärgerlich.

    Die Tatsache, dass es die Variationen "Spot" und "Flood" gibt,
    lässt darauf schließen dass diese Lampen überhaupt nicht am Einsatz von Fahrzeugen vorgesehen sind.
    Ein Zulassung als Tagfahr-/Nebel- oder Fernscheinwerfer wird vermutlich nicht vorliegen.
    Was sie bestimmt haben, ist die Fähigkeit den Gegenverkehr im sprichwörtlichen Sinn zu "blenden".

    Beim letzten Wechsel hab ich sie nicht gemessen, aber so wahnsinnig dick sind die nicht.
    Frei Schnauze würde ich schätzen so ca. 3mm.
    War beim ersten Wechsel überrascht, weil es bei gut 1mm noch gar nicht nötig gewesen wäre.

    Bei der IMOT in München war es z.B. so, dass zumindest KTM und Yamaha den kompletten Stand organisiert und die Motorräder reingestellt haben. Die Händler mussten nur noch mit dem Personal kommen.
    Die hatten weder mit Auf-/Abbau noch mit Motorradtransport zu tun.
    Und im jeweiligen Markenstand waren mehrere Händler vertreten.
    So ist ein Messeauftritt für einen Händler interessant und machbar.


    Geht einwandfrei, wechselt sich selber durch Verdampfung.
    Dreimal bremsen, dann nachfüllen.
    Man muss aber aufpassen, dass man nur weiches Wasser nimmt, wegen den Kalkablagerungen.
    Ich hol mir immer den billigen 6x0,5l-Pack vom Lidl. Passt ins Topcase.
    Reicht für eine Tagestour zum Stilfser Joch.

    Keine Panik oder Verschwörungstheorien!
    Swindon wird geschlossen, weil es wohl erweitert hätte werden sollen, dies mit Blick auf den BREXIT aber nicht zielführend ist. Also macht man es halt zu und sucht sich einen anderen Standort in Europa. Die Türkei ist ja europamäßig auch nicht grade zukunftsträchtig.
    Und zu den Messen:
    Was hätten sie denn zeigen sollen? Haben ja nix wirkich neues.
    Und das was verkauft wird, verkauft sich von selber: Honda NC und Africa Twin.
    Sollen sie noch so einen überflüssigen Scrambler bringen wie die anderen?
    Es ist korrekt, dass der deutsche(!) Motorradmarkt für Honda kaum das Briefporto deckt,
    aber dass sie sich daraus zurückziehen, das darf bezweifelt werden.
    Es ist durchaus denkbar, dass sich Honda was Grundsätzliches i.S. Modellpolitik überlegt und vorerst mal hinter dem Berg hält. Yamaha wurde vor erscheinen der MT-Modelle auch totgesagt. Deren SuperTenere ist übrigens noch älter als der Crosstourer ohne nennenswertes Upgrade.


    Der Meinung von Zebra1902 schließe ich mich an.
    Thema "Supersportler": Mind. ein 1000er Modell brauchen sie zur Homologation für Rennen wie die Superbike-WM, die Supersport-Klasse haben sie der Konkurrenz überlassen.

    Bzgl. der hier geschilderten Symptome hab ich mich mit dem Meisterschrauber meines Vertrauens unterhalten.
    Seine Aussage:
    Er empfiehlt Wechsel der Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre, vor allem bei zügiger und bergiger Fahrweise mit entsprechender Benutzung der Bremse.
    Bei verhaltener Fahrweise kann der Intervall etwas verlängert werden, ist aber nicht zu empfehlen, weil im Extremfall die Bremswirkung wegen nachlassender Qualität der Bremsflüssigkeit nachlässt. Der Bremshebel lässt sich dann evtl. bis zum Griff ziehen.
    Zum Thema angegriffene Teile im ABS:
    Ist grundsätzlich korrekt, dass schadhafte Bremsflüssigkeit dort Schäden anrichten kann. ABER: Die muss dann schon richtig alt und schlecht sein, und die Schäden tauchen auch nicht von heute auf morgen auf. Das ist ein schleichender Prozess. Schäden an den Druckkolben wegen mangelhafter Bremsflüssigkeit, weil sie ein bisschen Wasser gezogen hat, sind unwahrscheinlich. Zumal den Kolben es auch nichts ausmachen würde, wenn ausschließlich Wasser drin wäre.
    Zum Thema blockierendes Hinterrad:
    Ein möglicher Grund könnten falsch eingebaute Bremsbeläge sein, welche sich bei der Betätigung der Bremse verkanten und dann das Rad blockieren. Nach seiner Aussage soll das sogar recht häufig vorkommen.


    Grundsätzlich gerne.
    Aber bei einer Maschine mit grad mal 4 Jahren bezweifle ich das mal vorsichtig.
    Das gleiche Symptom mit der Vorderradbremse hatte ich mal bei einer Yamaha TDM900 - Neufahrzeug.
    Da war es tatsächlich so, dass bei mehreren Vollbremsungen kurz hintereinander der Bremshebel sich so gut wie nicht mehr ziehen ließ und das ABS sofort angesprungen ist, allerdings bei bestem Grip.
    Und dann ist bei Dir die Sache mit dem blockierenden Hinterrad.
    Wie das mit der Bremsflüssigkeit zusammenhängen soll, erschließt sich mir nicht.