Beiträge von ManfredK

    Ja wenn der Schaden ursächlich durch das Teil verursacht wurde (Regress bis 5.000 €)


    Bei Verkauf als Privatmann bin ich aus der Sachmangelhaftung draußen.... kann ich ausschließen. Aber als Quasihersteller bleibt die Produkthaftung übrig (wenn keine ABE). Käme es wegen des Teils zu einem Unfall, müsste ich z.B. wegen Personenschäden haften.


    Und das lasse ich gerade durch einen Rechtsvertreter klären.


    Wenn ich da positives höre gehts weiter, wenn es negativ wird, wird es nichts zu kaufen geben.


    Ein (ungültiger) technischer Prüfbericht des TÜV kostet schon runde 1500 €..... von einer ABE mag ich gar nicht reden.

    1. Es geht um eine VFR 1200 F eines ganz bestimmten Fahrers (ich kenne ihn persönlich) mit einem ganz ureigenen Fahrstil und Empfindlichkeiten
    2. Bei dem "zuviel" an Motoröl handelt es sich um 0,08 ltr.....
    3. Zum Schadensbild sollte man in Foren nichts öffentlich sagen, da es sich um einen rechtlich nicht abgeschlossenen Vorgang handelt (auch wenn der Besitzer sich selbst nicht daran hält) - ich kenne aktuelle Bilder und denke mir meinen Teil
    4. Ein bekannter Tuner hatte durchaus Interesse Motorrevisionen und eigene Kolben zu verkaufen....
    5. Als technisch nicht ganz ungebildeter, habe ich "natürlich" auch mal meine EV angeschaut und schönsten Chrom-Silizium Stahl vorgefunden
    6. Halte ich das persönlich für eine aufgebauschte Presseente.... (wahr aber nicht relevant)
    7. Würde ich mir eher über den Kardan Gedanken machen, denn da kenne ich schon fünf Stück die bei Laufleistungen um 60.000 km gebrochen sind....
    8. Empfehle ich allen "Übervorsichtigen" eine Garantieverlängerung abzuschließen.... ist hinsichtlich des Motors nicht erforderlich.... aber der Kardan... der Kardan.... weit über 2000 €
    9. Nicht die Pferde scheu machen, weder Motor noch Kardan sind Sorgenkinder...

    Also dann halt ein drittes mal.....


    Wenn ein Hersteller sich bei einem Ölverbrauch von z.B. 0,1 ltr/1000km auf eine potentielle Fehlersuche machen will kann er das tun... sein Mech wird vermutlich kein Bauteil finden, dass außerhalb der Toleranz liegt. Ein Hersteller wird also keine Garantiearbeit genehmigen.....


    Gilt auch bei 0,2 ltr/1000 km.... da gibt es üblicherweise keine aktive Fehlersuche.


    Bis vor wenigen Jahren war ein Ölverbrauch von 1,0 ltr./1000km "Stand der Technik" und jeder Ölverbrauch darunter musste vom Halter akzeptiert werden (auch wenn er typischerweise für ein bestimmtes Fabrikat untypisch und ungewöhnlich ist). Das akzeptieren solcher Ölverbräuche lernen gerade Eigner von 1,8 und 2,0 ltr TFSI Motoren des VW Konzerns.


    Mittlerweile gilt ein Verbrauch von 0,3 ltr als Stand der Technik und bringt einen Fahrzeughalter in die Position einen "zu hohen" Ölverbrauch zu reklamieren. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Hersteller vorher 1000ende von Euro in die Fehlersuche und Reparatur investiert.


    Daher.... konkreten Ölverbrauch messen und dann zum FHH.


    Das ein Ölstand bei einer Neigungsänderung von 15 Grad zwischen Minimum und Maximum schwankt ist ja wohl normal.

    Stand der Technik ist ein Ölverbrauch von ca. 0,3 ltr/1000km (früher mal 1,0 ltr/1000km).


    Auf den Stand der Technik kann sich ein Hersteller berufen (muss er aber nicht). Bevor man im Vertrauen auf Honda einen überhöhten Ölverbrauch reklamiert, sollte man erst mal den Verbrauch kennen und dabei den Einfahrvorgang abgeschlossen haben.

    Bevor ich zum HH gehen würde, sollte man erst mal den Ölstand korrekt einstellen (nachfüllen) und dann 1000 km fahren, die Differenz feststellen und bei mehr als 0,3 ltr zum FHH gehen.


    Alles andere ist vergebliche Liebesmühe

    Tja... das nützt uns in D wenig.... hier läuft das wahrscheinlich auf eine ABE hinaus und damit zum Tode bevor das Kind wirklich geboren wurde. Es gibt zwar noch einen sogenannten Technischen Prüfbericht, aber der ist eigentlich nichts wert und bedeutet eine Einzelabnahme ohne Garantie, dass ein Prüfer das anerkennt.