Wie versprochen hier die CT auf’m Hänger:
Nach vielen Fahrten mit „üblichen“ Spannriemen habe ich auf Stahlseile, Ketten und Seilspannern umgebaut und bin hochgradig zufrieden. Das klappt natürlich nur, wenn es der eigene Anhänger ist und die Anschlagpunkte bekannt sind.
Nachteil:
schwerer, Werkzeug erforderlich, das Verzurren dauert etwas länger.
Vorteil:
Es scheuert absolut nichts durch, kein Nachlassen der Spannung, es lässt sich praktisch millimetergenau einstellen.
Wer genau hinsieht:
An der hinteren Befestigung ist ein kleiner selbstgeschweißter Bügel, der durch den Kotflügel geht und mit dem Heckrahmen der CT verschraubt wird. Der An- oder Abbau des kleinen Bügels dauert keine Minute. Dadurch werden die Seile „scheuerfrei“ auf beiden Seiten des Mopeds geführt.
Durch die hohle Schwingenachse wird eine Edelstahlstange gesteckt, um zwei weitere Anschlagpunkte zu bekommen. Normalerweise reichen für die hintere Abspannung ein Paar Gurte/Seile. Die „mittlere“ Befestigung ist eine zusätzliche Sicherung bei Vollbremsungen und lässt sich Dank der Seilspanner so einstellen, dass sich die hinteren und mittleren Seile nur relativ geringe Lasten „teilen“ müssen.
Vorne die übliche Verspannung über die untere Gabelbrücke, dabei wird ungefähr bis auf die Hälfte des Federweges „gezogen“. Dadurch werden die Federn/Dämpfer nicht weiter beansprucht, als dies im normalen Fahrbetrieb auch passiert.
Mehrere lange Fahrten über zum Teil sehr üble Pisten verliefen ohne das geringste Problem, Scheuerstellen oder beschädigte „Gurte“. Im Prinzip steht die Karre wie mit dem Hänger „verschraubt“.
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