Ah, alles klar mit der Drift.
Aber ganz ehrlich, ich gebe auf solche Tests nichts. Hier kommts auch auf die Durchführung der Messung an. Denn im Prinzip darf solch ein Testr nur am Empfängerchip durchgeführt werden. Die Geräte haben mehr oder weniger clevere Filter, um diese Drift zu kompensieren. Das kann z. B. durch einen Geschwindigkeitsparameter erfolgen. Was wird also gemessen, die tatsächliche Empfangseigenschaft oder das gefilterte Signal am USB-Port?
Im Prinzip spielt das überhaupt keine Rolle, da diese Problematik tatsächlich nur im Stand von Bedeutung ist.
Aus meiner persönlichen Sicht der Dinge sind auch die ganzen Diskussionen um die GPS-Genauigkeit für "unseren Einsatzzweck" völlig überzogen. Nehmen wir nur mal eine Genauigkeit von 3 Meter an, glaube ich kaum, dass die Straßenkarten diese Präzision haben. Auch hier wird nämlich "getrickst", in dem bei einem Straßennavi davon ausgegangen werden kann, dass man auf der Straße fährt. Also kann durch die Softi das Fahrzeugsymbol "auf der Straße gehalten" werden. Es gibt tatsächlich einige Geräte, wo diese Funktion deaktiviert werden kann, mit der Kosnequenz, dass du halt ein paar Meter neben der Straße fahren kannst.
Gleiches gilt für WAAS/EGNOS. Für die Motorradnavigation so wichtig wie eine Warze auf der Nase, es verlangsamt den Start und bei den Handhealds verbraucht es nur unnötig Strom.
Wer sich mal ein bisschen mit der Genauigkeit des Signals einschl. WAAS/EGNOS beschäftigen möchte:
http://www.kowoma.de/gps/Genauigkeit.htm
Bei der Urlaubsplanung legen wir eine ganz unterschiedliche Herangehensweise an den Tag. Ich bereite - wie damals mit der Karte, Reiseführer usw. - alles vor der Reise vor. Hier kann ich mit BC im Vorfeld alles fertig machen und als Luftlinie ans Gerät übertragen.
Da wir Urlaubsfahrten gruzndsätzlich mit den Karren auf dem Hänger machen, ist auch ein kleines Noti im Gepäck, auf dem natürlich ebenfalls BC installiert ist. So kann ich dann auch vor Ort noch Tipps und Hinweise der "Eingeborenen" einarbeiten.
Zum Lärm:
Ich hoffe ganz stark, dass du nicht bereits einen Gehörschaden hast, denn unter 80 dB unterm Helm ist schon verdammt gut. Ich habe heute mal im Steglitzer Stadtpark AUF DEM FAHHRAD gemessen und erreichte dort bereits über 70 dB. An einer größeren Straßenkreuzung wurde ich teilweise mit knapp 90 dB beschallt. Samstag mache ich mal eine Messung im Auto.
Das Problem ist die Empfindlichkeit unseres Ohres, denn das hört nicht linear. Im Bass- und Hochtonbereich arbeitet unser Ohr unempfinlicher, als im mittleren Frequenzbereich (Suchtipp Fletcher-Munson-Kurve). Oder anders: Je nach Frequenz EMPFINDEN wir eine gleiche Lautheit unterschiedlich. Das hat tatsächlich seinen Ursprung in der Zeit, als wir als Jäger und Sammler durch den Wald schlurften und auf Umweltgeräusche (z. B. Blätterrauschen, knackende Äste usw) achten mussten, um nicht zu verhungern oder um nicht selbst als Frischfleisch zu dienen.
Jetzt kommt's darauf an, wie das Frequenzgemisch unter unserem Helm ist. Ist es eher ein tieffrequentes Gebrumme, wird's uns nicht so stören, wie ein Rauschen um die 800 - 1000 Hz. Aber am Ende ist's dem Ohr egal, ab 85 dB wird's kritisch, unabhängig von der Frequenz. Man darf sich auch nicht der Illusion hingeben, dass sich das Ohr an Lärm gewöhnt. Das wäre genau so, als würde sich der Hals ans Aufhängen gewöhnen
Schäden am Gehör heilen nicht!
http://www.geers.de/hoerschaeden
http://www.hno-aerzte-im-netz.…n_gehoerschaeden_vor.html
In meinem privaten Umfeld gibt's einige motorradfahrende Tontechniker und Entwickler in der HiFi-Szene. Alle tragen auf dem Bock einen Gehörschutz, denn ihre Ohren sind ihr Kapital.