Beiträge von Fred Feuerstein

    Tipp für unbekannte Gruppen: Nimm erst mal die langsamere und fahr direkt hinter dem Guide. Kommt Dir das zu gemächlich vor, fahr nach der Pause weiter hinten in der Gruppe. Du wirst dich wundern, wieviel flotter das plötzlich wird. Wenn das dann immer noch zu "langsam" ist, fährst Du das nächste Mal eben in einer schnelleren Gruppe. Fang da aber wieder direkt hinter dem Guide an.

    ManfredK:
    Die technischen Hintergründe kann ich nicht exakt erklären, weil ich kein Techniker bin und ich mich auch nicht detailliert mit der DCT-Technik auskenne. Bei meiner Schilderung handelt es sich um die Erfahrung, die ich beim Pässefahren gemacht habe. Fakt ist: In bestimmten Fahrsituationen, wo sich Gefälle und flache Strecke abwechseln und der Gasgriff nur mit kleinen Bewegungen geoffnet un wieder geschlossen wird, kuppelt das Getriebe aus, egal welcher Gang drin ist. Einkuppeln tut es dann wieder, wenn man quasi einen kurzen Gasstoß gibt. Zur Motorbremse: Mein Getriebe schaltet im D-Modus nicht grundsätzlich bei ca. 60 km/h schon in den 6. Gang, sondern abhängig von der Gasgriffstellung durchaus auch erst deutlich über 100. Wenn es bergab geht und man im AT-Modus per Daumen einen niedrigeren Gang einlegt, dann wird der solange gehalten, solange sich die Maschine im Schiebebetrieb befindet und das Gas geschlossen bleibt. Man kann sogar die Gänge wechseln um mehr oder weniger Motorbremsmoment zu nutzen, aber der jeweils gewählte Gang wird gehalten. Meine Maschine ist ein 2013er DCT-Modell.

    Persönlich bevorzuge ich die Anzeige für den Durchschnittsverbrauch,
    deswegen kann ich da nichts verwertbares sagen.
    Zum Beispiel hatte ich in Lienz/Österreich vollgetankt und den Tripzähler mit Verbrauch auf Null gestellt.
    Nach ca. 25 km fast ebener Strecke bis Matrei hatte ich ca. 5,4 Liter stehen.
    Nach weiteren ca. 16 km Steigung zur Mautstelle hatte ich 6,2 Liter stehen, obwohl auf den letzten 500 Metern steil bergauf stockender Verkehr herrschte.
    Bis nach Mittersill geht es dann ungefähr 20 km nur bergab und dort waren dann 4,9 Liter angezeigt.
    Spezialisten im Kopfrechnen können jetzt unter Berücksichtigung mehrerer Überholmanöver im Bergabstück beurteilen, ob das auf eine komplette Schubabschaltung hindeutet.


    Allerdings brauchst Du das bei der Kaufentscheidung nicht berücksichtigen. Der Verbrauch liegt so oder so im grünen Bereich.
    Wenn Du ein Spritspar-Motorrad möchtest, musst Du auf die NC750X zurückgreifen, oder auf die Marke mit dem Propeller im Emblem.
    Die VFR hat aber den Klassen besseren Motor...

    Eine engültige und verbindliche Aussage über eine mögliche Spritzufuhr trotz Schubabschaltung kann Dir vermutlich nur ein Entwicklungsingenieur von Honda geben. Üblicherweise bedeutet "Schubabschaltung" ein Abschalten der Spritzufuhr. Ob beim VFR-Motor trotzdem eine gewisse Menge Benzin eingespritzt wird, wird hier im Forum vermutlich niemand exakt wissen.
    Aber:
    Auf der erwähnten Bergtour ist mir auch aufgefallen, dass der Spritverbrauch im Verhältnis zur Bergabstrecke etwas hoch zu sein scheint.


    Und das mit der Ein- und Auskupplerei ist konzeptbedingt durch das DCT. Hat nix mit der Software zu tun.

    Keine Angst, die funktionieren alle gleich - hoffe ich.
    Vergangene Woche war ich 4 Tage in den Bergen unterwegs, bin meistens im AT-Modus gefahren, und da ist mir eben folgendes aufgefallen:
    Wenn man einen Bergpass runter fährt und über längere Strecken kein Gas gibt, kommt es vor, dass das Getriebe auskuppelt. Das fällt grundsätzlich nicht weiter auf.
    Nur wenn es dann wieder ein wenig steiler bergab geht, merkt man, dass die Geschwindigkeit steigt, die Motordrehzahl aber eben nicht, bzw. dass der Motor nicht bremst.
    Wenn man dann die (geringe, aber immerhin vorhandene) Motorbremse nutzen will, braucht man nicht in den MT-Modus schalten, sondern es reicht ein leichter Dreh am Gasgriff und das Getriebe kuppelt wieder ein. Solange Motorbremsmoment da ist, es also weiter bergab geht, bleibt das Getriebe eingekuppelt. Sobald das Bremsmoment z.B. an einer flacheren Stelle wieder fehlt, das Motorrad also quasi im Leerlauf rollt, dann trennt die Kupplung wieder. Sie kuppelt aber nicht von selber wieder ein, sondern man muss entweder schalten oder eben wieder am Gasgriff drehen.


    @admin:
    Nachdem das hier eher offtopic ist, bitte den Beitrag ggf. in eienen passenden Getriebe-Fred umsetzen.


    Wenn das DCT im AT-Modus bergab nicht eingekuppelt hat, genügt ein kurzer Dreh am Gasgriff, dann kuppelt es ein und man hat Motorbremswirkung. Aber konzeptbedingt wesentlich weniger als bei einem normalen Schaltgetriebe. Natürlich sollte man trotzdem mit dem Daumen runterschalten und nicht im höchsten Gang runterrollen.

    Habe jetzt seit Ende April 8500 km runter und beide Reifen sind jetzt so gut wie fertig.
    Der Vorderreifen ist absolut reif zum Wechseln, auf den Hinteren könnte man evtl. noch ein paar Meilen draufpacken.
    Dass der Vorderreifen mehr abgenutzt ist, schiebe ich auf das DCT, weil ich wegen der geringeren Motorbremswirkung mehr auf der Bremse war.
    Auf jeden Fall war bei meinen bisherigen Maschinen der Hinterreifen immer schneller weg, meistens bin ich auf ein Verhältnis 1:2 H/V gekommen, auch bei der Supermoto, jeweils mit Pirellis und Michelins.

    Bei Dauerregen fällt es auch nicht auf, da ist es in erster Linie Spritzwasser und hinterlässt nur wenig Dreck.
    Wenn man aber durch nassen Dreck fährt, z.B. jetzt dann im Herbst bei der Mais- und Rübenernte, dann schaut das ganz anders aus - im wörtlichen Sinn.