Beiträge von vkr

    Ich bin die letzten 4.000 km die Dunlop gefahren und kann nichts Spektakuläres berichten - er fährt bis zur Kante und macht alles mit. Allerdings waren keine Touren bei hoher Hitze dabei. Vielleicht überrascht er deswegen mit kaum erkennbarem Sägezahn. Wie auch die Vorgänger auch bei Nässe vollkommen problemlos mit meiner dann vorsichtigen Fahrweise.

    Einziger "Ausrutscher: ich war im Juli 2021 mit den frischen Dunlop mit einer Gruppe "Heizer" in den Alpen. Hier musste ich nur bei einer Fahrt sicherheitshalber mal abreißen lassen bei zwei GS vor mir: die Straße hoch zum Kaunertaler Gletscher (sehr grober Asphalt) bei ziemlich kühlen Temperaturen ist mir in den Spitzkehren ständig der Hinterreifen kurz weggerutscht beim Herausbeschleunigen. Ob das mit einem anderen Reifen besser funktioniert hätte, kann ich nicht beurteilen; es könnte auch an den entdrosselten unteren Gängen liegen (zu viel Power). Den ganz neuen GS wäre dies ohne die ganzen elektronischen Gimmicks wohl auch passiert - Abends am Handy auf der BMW-App konnte man jedenfalls sehen, dass die Elektronik in fast jeder Kurve häftigst eingegriffen hatte.

    Die hohe Laufleistung der Conti wird er sicher nicht erreichen, wenn auch noch genügend Profil aktuell da ist - vermutlich wird er wieder so 7.000 mitmachen wie die beiden anderen.

    Was ich danach fahren werde (dieses Jahr wohl nicht mehr - fahre aktuell eher Zweitmopped), steht noch nicht fest. Denkbar wären Pirelli Angel GT oder der ganz neue Michelin Road 6, der mich aktuell am ehesten reizen würde.



    Vorher (ich fahre nicht bis zum letzten Zehntel, sondern ersetze, wenn es gerade passt zur Inspektion oder für den nächsten Urlaub notwendig ist). Berichte dazu in den jeweiligen Reifen-Threads:

    • die ersten 7.000 km die Erstbereifung PST I = eigentlich sehr zufrieden bis auf den extremen Sägezahn. Da ich nur Straße fahre, habe ich danach nie mehr Reiseenduro-Reifen genommen.
    • die zweiten 7.000 km Metzeler Roadtec01
    • km 14.000 - 23.000 = 9.000 km Conti Roadattack 3

    So, nach einigen hundert km mit den Andreani-Teilen kann ich nur Gutes berichten - ein echter Gewinn auf schlechten Straßen - die Gabel ist nicht nur wieder dicht, sondern schluckt jetzt bedeutend mehr weg als je zuvor.

    Beim Wilbers Federbein habe ich einen Service mit Ölwechsel direkt mitmachen lassen - wenn man das Mopped schon mal 100 km weit weg bringt.

    Kosten für alles zusammen 1344 Euro - für mich eine lohnende Investition/ Wartung.

    Da ich für zukünftige Kurztouren und zum Mitnehmen auf dem Hänger in den Autourlaub immer noch ein deutlich leichteres Mopped als Zweitmotorrad gesucht habe, ist nun der Gebrauchtkauf in der unter-200kg-Klasse abgeschlossen. Zuletzt in der Auswahl waren die Moto Guzzi V7 II Stornello Scrambler (leider mit 48 PS etwas schwachbrüstig), die Husquarna Svartpilen 701 (156kg mit KTM Einzylinder) und die Yamaha XSR700 XTribute (188kg Zweizylinder) in der Auswahl. Auch wenn die ständig Drehzahl-fordernde 701 punktet mit Quickshifter und WP-Fahrwerk, so hat nach einer Probefahrt dann doch die Yamaha mit dem sehr angenehmen CP2-Motor gewonnen (Öhlins-Fahrwerk muss ich halt noch nachrüsten, Serienzustand ist eher schlecht, da hat Klaus Thiele Suspension also demnächst wieder einen Auftrag) - ich habe eine gefunden mit 10.000 km und schon inklusive dem hochgezogenen Akro-Zubehörauspuff - die Scrambler-XT-Optik gefällt mir sehr gut. Die 75 PS Yamaha ist so agil auf der Landstraße, dass ich kaum glauben konnte, dass mein Crosstourer noch so 60 PS mehr hat.

    Zum Schieben ist das Teil ungünstig gebaut - vermeide ich auch und sitze lieber drauf - da war mein Vorgänger mit 60 kg mehr leichter zu schieben (Rocket3). Zum Glück ist das Handling-Gefühl beim Fahren sehr viel besser, als das Gewicht vermuten lässt :)

    Hallo Michael,

    interessante Geschichte, von der ich noch nichts gehört habe. Ich kenne nur die Einschick-Variante von BD (https://bdperformance-shop.de/…tourer-BJ12-17::2057.html).

    Dein Anbieter hat ja wohl nur eine Facebook-Seite (https://www.facebook.com/sabsteef/), die noch Fragen offen lässt. Hast Du eingeschickt oder hast Du Dir das Kabel schicken lassen für die Fernsteuerungs-Variante? Liegt das preislich deutlich unter den 525 Euro von BD?


    Zu Deiner Frage: ich habe mit TuneECU jahrelang an meiner damaligen Triumph gearbeitet. Damit konnte man sehr viel machen (z.B. Drosselklappen synchronisieren, Tacho-Falschgang justieren, Kennlinien neu programmieren, usw.). Für die Steuergeräte von Honda habe ich noch nirgendwo so was Ähnliches gesehen - da gibt es wohl nur die Honda-Originalsoftware, wo man nur als Händler dran kommt.