Beiträge von vkr

    Hallo Wolfgang,
    ich fahre seit Jahrzehnten mit Garmin und bin damit voll zufrieden (aktuell Zumo XT3, früher Zumo XT2/XT/595/ 590/ 660/ 550, SP2610, Streetpilot, etrex legend hcx mit OSM, usw.). Als Tourguide muss ich mich auch immer wieder mit anderen Systemen von Mitfahrern beschäftigen. Jedes System hat seine Eigenheiten und keins ist Perfekt. Jeder muss für sich herausfinden, welchen Aufwand er treiben will.

    Jeder hat auch andere Vorlieben. Ich kenne Fahrer, die ohne jede Anzeige nur nach Sprachansage tausende km fahren und nur in Notfall mal eine Karte rausholen. Ich selbst nutze zu 99% nur die Kartenanzeige und keinerlei Sprachansage (das ständige Geschwätz empfinde ich als störend).

    Was ich immer wieder schmunzelnd erlebe bei Laien: Mitdenken vom Nutzer ist ein wichtiger Faktor, der nicht fehlen sollte, egal was man nutzt (z.B. man hat eine kurvige Route ohne weitere Vorgaben erstellen lassen und bei einer größeren Stadt will das Navi entsprechend kreuz und quer durch die Innenstadt. ==> Mitdenken - raus zoomen - Karte sichten - 4spurige Umgehungsstraße nehmen und hinter der Stadt wieder auf die Route zurückkehren. Dann kann man am nächsten Treffpunkt in Ruhe schon mal ein Eis essen, bis die andere Gruppe ohne Mitdenker eingetroffen ist und über die Hitze an den den ganzen Ampelkreuzungen flucht ;) ).

    Wenn ich zu Hause Touren zum exakten abfahren entwerfe, habe ich im Laufe der letzten Jahre die Garmin-Tools beerdigt, weil es anders besser und schneller geht (Planen mit meinen Kurviger.de Abo auf meinem 32 Zoll Monitor und in der Cloud ablegen --- am Smartphone abspeichern als Track --- per Garmin App Tread auf den XT3 schicken --- dort aus dem Track eine Route berechnen lassen und los gehts). Unterwegs im Urlaub tuts auch der kleine 12 Zoll Notebook. Am Navi selbst plane ich nur im Notfall - ist mir zu unkomfortabel.
    Leider kann ich Dir keinen Idealweg nennen, wie Du Deine beste Lösung findest (zugucken bei anderen Leuten / Youtube-Videos / eigene Experimente / usw.).
    Viel Erfolg wünsche ich.

    Schon zur EICMA 2024 hat ja Honda ein ganz neues Motorkonzept vorgestellt.

    Zur EICMA 2025 gab es dann ein Update für die Messe 2026 hofft die Presse ja auf ein konkretes Modell (https://www.motorradonline.de/…0-e-compressor-prototype/).

    In der letzten Motorrad gab es ein Interview mit Honda, wo auch der neue Motor angesprochen wurde. Leider ohne Details, die mich interessiert hätten (kombinierbar mit DCT konstruiert?). Auf Kardan hoffe ich schon gar nicht mehr - das ist wohl Geschichte angesichts von Kosten und Gewicht.


    Im Internet gibt es ja mittlerweile immer neue Phantasie-Design-Vorschläge. Von Kardesign gab es schon Anfang 2025 einen schönen Vorschlag für den V3:

    Honda V3 brought to life in a crossover concept – Kardesign Koncepts

    Ich bin ja weg von CT zu V100S wegen -50kg und Semi-Aktivem Fahrwerk. Ich habe es nicht bereut, wenn ich auch das DCT vermisse.


    Die CB würde mich reizen, da hier beides auch zusammen kommt. Aber zumindest e-clutch wäre nett, wenn schon kein DCT.

    Aber ich muss nicht wieder ein Modell kurz nach Erscheinen haben - schauen wir mal bis zum ersten Facelift ;)
    Vielleicht fahre ich auch irgendwann mal CB und auch die NT1100 probe, aber für 2026 ist auf jeden Fall die Guzzi weiter mein Gefährt.


    Bei https://bdperformance-shop.de/…tourer-BJ12-17::2057.html gibt es mehrere Stufen (ohne Zulassung!). Schon die günstigste Variante bringt deutliche Unterschiede.

    Es müsste ja kein V4 sein. Man sieht ja, was Kawa mit der Versys 1100 hinbekommt mit einem R4 - wenn auch leider über 250 kg.

    Die Hornet CB1000 wiegt nur gut 200 kg, allerdings ist der Motor wohl bauartbedingt nicht DCT-geeignet und ein Kardan hat zu wenig Kunden und bringt Mehrgewicht.

    Es bleibt spannend - für die nächste Zeit bin ich mit der Guzzi V100S zufrieden und werde den Markt weiter verfolgen ;)

    Ich war mit den Teilen sehr zufrieden - Klaus Thiele hatte die auch (wie bei ihm üblich) passend auf mich eingestellt und ich musste da nie was verändern. Siehe Spalte 2 unten im Bild. Die Spalte 1 kannst Du ignorieren, das war 2017, wo wir auf günstige Art versucht hatten, die Original-Gabel etwas zu optimieren mit bedeutend kleinerem Erfolg (damals gab es die Andreani-Einsätze noch nicht, sondern bei den Original-Federn wurde der progressive Teil abgeschnitten und durch eine Hülse ersetzt. Zusätzlich anderes Öl und "Ventile").


    Es gibt aber im allgemeinen wenig Leute, die bereit sind, für ein richtig gutes Fahrwerk auch mal tiefer in die Tasche zu greifen.

    In jungen Jahren hatte ich da leider auch kein Geld für so was und habe höchstens mal auf progressive Gabelfedern von Wilbers umgerüstet, was zumindest das Durchschlagen verhindert hat und bei nicht einstellbaren Billiggabeln den Komfort etwas erhöhte. Aber für auch mal zügige Fahrweise ist so was eher kontraproduktiv.

    Danke für den Link.


    Ich habe verstanden, dass beim Twin die unverbrannten Kohlenwasserstoffe geringer sind, weil der Kolbenumfang, wo sich der unverbrannte Sprit an den Kolbenringen sammelt, bei einem großen Kolben geringer ist als bei zwei kleinen Kolben für den gleichen Hubraum. Das kann man ja einfach ausrechnen: bei exakt gleichem Hub sind es schon 30% weniger - senkt man den Hub für den Motor mit mehr Kolben weiter, steigt der Wert noch an. So kann man einen Großteil der Änderung von Euro4 nach Euro5 (-40% Kohlenwasserstoffe) schon über die Halbierung der Zylinderzahl erreichen.


    Was ich mangels meinem schlechten Englich nicht ganz verstanden habe, ist das Thema mit dem 270° bzw. 285° Zündversatz/ Kolbenbewegungsversatz. Kann das jemand verständlich erklären?

    Doppelt in beide Richtungen - viel Aufwand, aber sicherlich sehr stabil.

    Achtet dabei darauf, dass nicht zu sehr in die Federn gezogen wird - vertragen die Gabelsimmeringe nicht unbedingt.

    Aus diesem Grund bin ich auch ein Freund von Alternativen:

    Das Hinterrad kann man gut mit TireFix (https://www.acebikes.de/produk…orrad-spanngurte/tyrefix/) befestigen, wenn die Zurrpunkte passend vorhanden sind - schon mehrfach benutzt. Die schreiben allerdings, dass man zusätzlich nach hinten noch sichern soll - ich habe dafür das hier: https://www.amazon.de/gp/product/B007UMRB2Q

    Meine neue Moto Guzzi V100S hat vorne und hinten praktische Hohlachsen - dafür bekomme ich demnächst ein AxFix-Set geliefert (https://axfix.de/), das für die Guzzi gerade in Produktion gegangen ist - damit ist man dann vorne und hinten professionell gesichert. Für die meisten Hondas leider nicht möglich.