Beiträge von Martin Hubweber


    Ich bin bislang meinem FHH gefolgt, bei den Originalen zu bleiben aus Sicherheitsgründen.
    Ich meine auch mal gehört zu haben, dass die Bremsen und die Bremsscheiben aufeinander abgestimmt sind


    Kann nur beipflichten - habe die Beläge (nach gut 30.000km) von Polo gekauft - nicht in erster Linie, weil sie billiger sind, aber nach der Arbeit schaffe ich es meistens nicht vor Ladenschluss zu meinem Händler und Polo liegt auf dem Weg...


    Die Beläge bremsen - auch gut - aber:
    sie haben wohl minimal andere Maße / sind vielleicht einen Millimeter breiter als die originalen.
    Da die Scheibe nun 30.000km lang von den kleineren Originalbelägen abgenutzt wurden, neigten die neuen zum Schleifen - Rad schwergängig - Scheiben heiß... bis sich das nach ein paar hundert Kilometern eingeschliffen hat.


    Habe daraus gelernt, dass ich den Belaghersteller nur wechsle, wenn gleichzeitig auch neue Scheiben drauf kommen...


    Manfred hat ja etwas früher hier geschrieben, dass keine Verschleissgrenze definiert ist.
    Man kann also niemals argumentieren, die Kupplung sei nicht verschlissen.
    Die Werkstatt hat gesagt "verschlissen" da "unter Sollmaß".
    Vor diesem Hintergrund zahlt jede Versicherung die runde Summe von null Euro.


    Wäre die Kupplung andererseits ein Verschleißteil, dürfte der Ersatz nicht direkt den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten...

    war eine schöne Runde - der Kollege mit der V-Max hat uns ein wenig gebremst... Verkehr auf "unserer" Strecke mäßig - in den Kehren manchmal recht feucht und glatt (Tannennadeln / Blätter...) aber wir sind auf unsere Kosten gekommen...

    Hallo,


    fahre morgen, 15.10. eine Runde durch die Eifel.
    Falls jemand mitfahren will...
    Abfahrt 10:00 Raststätte Peppenhoven West (Rheinbach), Mittagessen in Adenau und Endpunkt Café Ahrbrück - vermutlich gegen 14:00.
    Kurven und Serpentinen, zügige Fahrweise.
    Bislang sind wir zu dritt - Ich, AfricaTwin und eine alte V-Max.

    Da mein Moped bald drei Jahre alt sein wird und auch die 40.000km wohl in diesem Winter fällig werden, hab ich mir das Heft " Honda Quality Ride" mitgenommen, um nachzulesen, welcher Leistungsumfang von der Anschlussgrantie geboten wird.


    Fazit: alles, was kaputtgehen kann, ist ausgeschlossen:


    Korrosionsschäden am Auspuffsystem
    Sämtliche Verkleidungsteile, insbesondere Lackarbeiten, Lack- und Korrosionsschäden...
    Reifen und Felgen, RDC-Sensoren
    Glas, Gehäuse und Leuchtmittel von Scheinwerfern, Rück-, Brems- und Blinkleuchten, Instrumente (Undichtigkeit und äußere Beschädigung)
    Batterie, Kupplung "komplett"
    Stoßdämpfer


    Der Anspruch ist in der Höhe Begrenzt auf:
    Den Zeitwert des Motorrades abzüglich Restwert, zur Zeit des Eintritts des Garantiefalles
    maximal EUR 2.000,- für die Summe aller Schäden


    Eingeschlossen ist dann wohl nur ein Brechen des Rahmens, der Kardanantrieb (der ja eh bei jedem erneuert wurde...) und Motorschaden


    Ich finde für mein Geld sicher eine sinnvollere Verwendung, als es der Allianz zu schenken...

    Hallo,


    vor drei Wochen bei der 36.000km Inspektion / Krad zweieinhalb Jahre alt hab ich den ersten Garantieantrag stellen lassen.


    Die Schrauben der Plastikabdeckung am DCT und die Schraube, die hinten den Auspufftopf hält waren verrostet. Solche Qualität kannte ich in dreißig Jahren Motorraderfahrung nur von Suzuki... keine der sechs Hondas, die ich vor der Crosstourer hatte, hatte verrostete Schrauben und die Kräder waren allesamt sehr viel älter...


    Als langjähriger zufriedener Honda-Kunde war ich mir sicher: die Schrauben werden auf Garantie oder Kulanz ersetzt.


    Da hatte ich mich wohl vertan:
    Der Garantieantrag wurde mit Hinweis auf Seite 9 e) (nicht f)!?) abgelehnt.
    "e) Alterserscheinungen (z.B.: das Verblassen lackierter oder metallüberzogener Oberflächen)." ist von der Garantie ausgeschlossen.
    Ein Büroangestellter hatte also die Chance: ein treuer Kunde, der ein Motorrad für 13.500,-€ gekauft hat und noch nie einen Garantieschaden abgerechnet hat, kann mit einem Kostenaufwand von geschätzten 5,-€ weiterhin zufrieden sein - oder nicht.
    Meine Honda-Illusion interessierte nicht die Bohne: abgelehnt!


    Da ich die völlig verrosteten Schrauben nicht am Moped haben wollte - sieht scheiße aus und Rost ist ansteckend... hab ich die Schrauben dann bestellt und selbst bezahlt.


    Da kam dann die nächste Erfahrung mit Honda-after-sales: drei mickerige Schräubchen, die aussehen als seien sie gebraucht, kosten über 20,-€.


    Also rufe ich bei Honda an. Die Telefonnummer der "Kundenbetreuung" steht ja auf der Rückseite des Garantieheftes.
    Erster Versuch: Ein Herr, den ich kaum verstehen kann meldet sich. Nach mehrmaligem Nachfragen glaube ich , seinen Namen verstanden zu haben. Vermutlich russisch. Er spricht und versteht kaum Deutsch.
    Ich lese ihm die Garantieantragsnummer, die mir die Werkstatt aufgeschrieben hatte insgesamt 4 mal vor, bis er glaubt, sie verstanden zu haben.
    Dann erklärt er mir, die Nummer sei zu lang.
    Ich bitte, das nochmal zu überprüfen, da legt er auf.
    Kundenservice! Super!
    Also rufe ich wieder an.
    Erst geht niemand dran - nach mehreren Versuchen meldet sich jemand mit spanischem Nachnamen, der akzentfrei Deutsch spricht und sehr freundlich und hilfsbereit ist.
    Bei ihm ist die Nummer auch nicht zu lang - er findet sofort den Vorgang und nimmt mein Anliegen auf.
    Er notiert meine "Beschwerde", vergibt eine neue Bearbeitungsnummer und nimmt meine Anmerkung auf, das es sich nicht um Verblassen sondern um Rost handelt...
    Herr L. stellt in Aussicht, Honda werde sich bei mir melden - ich müsse nicht selbst weider anrufen.
    Das ist jetzt 16 Tage her.
    Gemeldet hat sich niemand.


    Danke Honda, dass Du mir mit so einfachen Mitteln gezeigt hast, wie wichtig ich Dir als Kunde bin und welche Geisteshaltung im Unternehmen Herrscht!


    Wenn Herr Harrer beim nächsten Treffen wieder ein Abendessen ausgibt, schmeiß ich ihm die verrosteten Schrauben in die Suppe...