Beiträge von DeltaWhisky

    Ich vermute, Du hast die Codes mit dem Diagnosestecker ausgelesen. Hast Du da die Blinksignale der MIL oder der ABS-Leuchte gezählt? Ich frage, weil die nämlich sehr unterschiedliche Bedeutungen haben.


    MIL-Codes:

    • Code 11: Hinterrad-Drehzahlsensor, kein Signal (Motor läuft normal), mögliche Ursachen
      - Wackelkontakt oder schlechter Kontakt am Hinterrad-Drehzahlsensorstecker
      - Störung im Hinterrad-Drehzahlsensor oder im zugehörigen Schaltkreis
    • Code 21: Störung in der Lambdasonde Nr. 1/4 (Motor läuft normal), mögliche Ursachen
      - Wackelkontakt oder schlechter Kontakt am Lambdasondenstecker
      - Störung in der Lambdasonde oder im zugehörigen Schaltkreis
    • Code 51: gibt es bei der Crosstourer nicht

    ABS-Codes:

    • Code 11: Störung im Schaltkreis des Vorderrad-Drehzahlsensors (ABS-Funktion fällt aus), mögliche Ursachen
      - Raddrehzahlsensor oder Kabel
    • Code 21: Radschlupf (ABS-Funktion fällt aus), mögliche Ursachen
      - Fahrbedingung
      - Falsche Reifengröße
    • Code 51: Motor blockiert (ABS-Funktion fällt aus)

    Jochen Wenisch,


    das hier soll doch ein Forum sein, in dem jede Meinung erlaubt ist und auch kontrovers diskutiert werden darf und keine Sekte. Und wenn jemand zum Schluss kommt, lieber umzusteigen, darf er oder sie das hier auch gerne kund tun. Wir brauchen hier keine Glaubensbekenntnisse oder Treueschwüre. Und wenigstens mir sind alle diese "Häretiker" auch weiterhin willkommen.

    Ich habe vor mehreren Jahren eine Li-Ion-Batterie in einem Roller versucht, und auch wenn die Fahrzeuge recht unterschiedlich sind, lassen sich die Erfahrungen durchaus übertragen.

    Die wichtigste Erkenntnis war, dass bei Temperaturen von unter etwa 5° C die Batterie gleichsam zusammenbricht. Starten war völlig unmöglich, andere Verbraucher arbeiteten eingeschränkt. Das ist ein bekanntes Problem bei Li-Ion-Batterien, das nur durch spezielles Batteriemanagement (vorheizen) gelöst werden kann. Es kann sogar helfen, das Licht anzudrehen, bevor man startet, weil sich durch den Stromfluss die Batterie etwas erwärmt und dann die Leistung zunimmt, aber das habe ich nie ausprobiert.

    Die zweite Erkenntnis war, dass Li-Ion-Batterien durch die für Bleibatterien geplanten Ladeströme zerstört werden können. Das kann mittlerweile ein Problem der Vergangenheit sein, indem die Batterien bessere eigene Ladelogik implementieren, aber man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Li-Ion-Batterie ausdrücklich für den Ersatz von Bleibatterien geeignet ist. Übrigens braucht man auch andere Ladegeräte oder welche, die alle Typen beherrschen, um z. B. im Winter die Batterie zu pflegen.

    Ich habe schließlich wieder auf eine Bleibatterie zurückgewechselt und seither keine Probleme mehr.

    Es war ein normales, großes Service, wie es alle 24.000 km fällig ist, bei dem sich herausgestellt hat, das

    1. die Kipphebel der Ventilsteuerung und
    2. der Unterzug der Schwinge

    ausgeschlagen waren und ausgetauscht werden mussten. Das war teuer, dafür ist jetzt alles wieder in einem Topzustand.

    Mit Sicherheit nicht. Meine hat jetzt 120.000 km drauf (mit 80.000 km habe ich sie gekauft), und nach einem (zugegebenermaßen sehr) großen Service ist sie jetzt wieder bereit für viele lange Touren.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die Schutzkappe ist nur gesteckt, sitzt aber trotzdem recht fest. Im Zweifelsfall nimm eine dicke Nadel oder einen kleinen Schraubenzieher, um Stecker und Kappe zu trennen.

    Ich habe mir auch die Haken bei der Diagnosebuchse entfernt, damit ich sie ohne Gefummel wieder runter bekomme.