Beiträge von DeltaWhisky

    Es kann sein, dass die Mineralölverarbeiter versuchen, die maximal 10 % Ethanol zur Gänze auszunützen, um Erdöl zu sparen. Dadurch kann sich der Verbrauch spürbar ändern. Mein Prius (ist von Motor her nicht vergleichbar, ich weiß) braucht z. B. mit E10 ca. 15 % mehr Kraftstoff als mit E0. Wie groß der Unterschied bei der Crosstourer ist, kann ich aber nicht sagen.

    Ich habe im WHB nachgelesen. Die Crosstourer kann sich bis zu vier Schlüssel merken. Und wenn man den Programmiervorgang einleitet, werden alle vorhandenen Schlüssel mit Ausnahme des gerade im Zündschloss befindlichen gelöscht, sodass auch zu diesem Zeitpunkt bereits bekannte erneut programmiert werden müssen. (Das dient vermutlich dazu, dass allfällig gestohlene Schlüssel nicht mehr verwendet werden können.) Kann es sein, dass das vergessen wurde?

    Außerdem ist Spezialwerkzeug um ca. 75 € notwendig (z. B. https://www.bike-parts-honda.d…_ersatzteile/07XMZMBW0101 und https://www.bike-parts-honda.d…_ersatzteile/070MZMGE0100). Wenn das zur Verfügung steht, dürfte der Vorgang aber ziemlich einfach sein.

    Nicht ganz. Die Transponder werden durch Radiowellen angesprochen, die sie mit Energie versorgen und ihnen ermöglichen, die Kennung zurückzufunken. Dabei müssen die Länge der Antenne im Schlüssel und die Frequenz des Senders innerhalb von sehr geringen Toleranzen zusammenpassen, sonst funktioniert das nicht mehr. Ein Magnetfeld verändert die Schwingung der Radiowelle, und Wärme lässt die Antenne wachsen, was beides schlecht aber reversibel ist. Um den Chip zu zerstören, muss die zugeführte Energie aber schon sehr heftig sein, es sei denn Honda arbeitet hier mit flüchtigen Speichern, was aber mehr als ungewöhnlich wäre. In so einem Fall hätten wir bestimmt in unserem Forum bereits von nicht mehr funktionierenden Schlüsseln gehört.

    Wer sich für die Transpondertechnik interessiert, dem empfehle ich dazu dieses sehr gute Video von Vertasium:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    .

    LG und Frohe Ostern an alle! 🥚 🐇

    Die Transponder arbeiten nicht mit Magnetismus, deshalb können ihnen auch Hitze oder Magnetfelder nichts anhaben, solange die Energie nicht so stark wird, dass etwas zu schmelzen beginnt.

    Ich kenne auch von Autos, dass die Wegfahrsperren sich nicht mehr als jeweils zwei Schlüssel merken können. Es hängt von den eingesetzten Modulen ab und was deren Hersteller als ausreichend erachteten.

    Ja, ich komme das erste Mal zu einem CTT.

    Ja, die ist (laut Google Maps) mit 765 km und 8 h 43 min netto (ohne Pausen) leider weit. Das ist auch einer der Gründe, warum ich schon einen Tag früher anreise, denn sonst kann ich den Begrüßungsabend müdigkeitsbedingt vermutlich nicht mehr genießen. Außerdem komme ich mit der CT auf dem Hänger, auf dem Motorrad könnte ich so eine Strecke an einem Tag nicht sicher bewältigen. (Auf Tour liegt mein Tageslimit bei 300 km bis 400 km.)

    Das freut mich! :)

    Ich konnte endlich abschätzen, wie es beruflich für mich beim CTT aussehen wird, und ich habe mein Zimmer reserviert. Ich reise schon am Mittwoch an und bleibe bis Sonntag. Falls andere früher Anreisende für den Donnerstag bereits eine Ausfahrt planen, schließe ich mich gerne an. Der Harz ist für mich völliges Neuland.

    Ich freue mich Euch persönlich kennenzulernen und auf ein paar gesellige Tage mit Euch!

    Ohne die Gegebenheit zu kennen, gibt es da keine guten Antworten. Deshalb ein paar Fragen vorweg:

    • Hast Du eine fest verankerte Vorderradwippe?
    • Wo hat der Sprinter Zurrpunkte? An den Seitenwänden , im Boden, etc?

    Im Endeffekt musst Du ein paar Dinge sicherstellen:

    1. Sowohl Vorder- als auch Hinterrad müssen gegen seitliches Verrutschen gesichert werden. Vorne funktioniert das mit Vorderradwippen sehr gut, wenn die fest mit dem Transportfahrzeug verbunden sind. Für hinten gibt es eigentlich spezielle Radsicherungssysteme, aber ich habe noch keines gefunden, das mit unserer Crosstourer funktioniert. Eine Alternative für Transporter sind z. B. Vierkanthölzer, mit denen das Rad gegen die Want verkeilt wird. Auf dem Hänger verwende ich gerne zwei zusätzliche Gurte, mit denen ich jeweils links und recht eine Schlaufe durch die Felge lege und zu den Seiten hin verzurre. Da geht dann auch nichts mehr links oder rechts.
    2. Das Motorrad darf auch in Kurven nicht kippen. Wir müssen hier als vor allem gegen die horizontalen Zentrifugalkräfte wirken, die schnell sehr groß werden können. Wenn Dein Sprinter Zurrpunkte an den Seitenwänden hat, die auch etwas höhere Kräfte aufnehmen können, wäre das ideal. Beim Motorrad hättest Du vorne obere oder untere Gabelbrücke als gute Punkte, hinten würde ich die Soziagriffe nehmen. Wenn es nur im Boden des Transporters Punkte gibt, muss der Gurt wenigstens in einem Winkel von etwa 30° zur Vertikalen gespannt werden, sonst werden wegen des Hebelgesetzes die Kräfte zu groß. Generell gilt, dass höhere Zurrpunkte am Motorrad besser sind, weil geringere Kräfte nötig sind, um die Zentrifugalkräfte auszugleichen.
    3. Es muss so fest gegen Boden gezogen werden, dass sich die Räder auch bei Schlaglöchern nicht vom Boden lösen. Ideal wäre es, direkt die Radachsen senkrecht nach unten mit dem Boden zu befestigen, so eine Möglichkeit gibt es aber meistens nicht. Wenn man am Motorrad Punkte verwendet, bei denen man bereits gegen die Federung arbeitet, muss das Motorrad so weit heruntergezogen werden, dass es auch bei Schlaglöchern nicht vom Boden abheben kann. Das ist vor allem vorne wichtig. Wenn es hinten etwas beweglicher ist, ist das nicht so schlimm. Zu viel darf's dort aber auch nicht werden.
    4. Die Zurrkräfte dürfen weder am Motorrad noch am befördernden Fahrzeug die Zurrpunkte überfordern. Wenn man also z. B. nur senkrechte oder fast senkrechte Verzurrmöglichkeiten zum Boden hat, gelingt eine Sicherung gegen Umkippen damit nicht, und man muss sehen, wie man auch die horizontalen Zentrifugalkräfte aufnehmen kann.
      Ein Beispiel dazu: Wenn der Gurt mit 30° zur Vertikalen gespannt ist und das Motorrad will in einer Kurve kippen, sodass auf Höhe das Zurrpunkts eine Kraft von 500 N (ca. 50 kgf) nach außen wirkt, wird der Gurt aufgrund des Hebels mit der doppelten Kraft, also 1000 N (entsprechend etwa 100 kgf) belastet, und diese Kraft wirkt natürlich genauso auch auf die Zurrpunkte. Wäre der Gurt komplett senkrecht, würde diese Kraft theoretisch unendlich, oder anders gesagt ist es damit unmöglich, gegen Umkippen zu sichern.
    5. Die Gurte dürfen nicht mit empfindlichen Teilen wie Kunststoffen (Kabel, Schläuche, Sitz, Plastikverkleidung, etc.) in Berührung kommen, sonst kommt es schnell zu Scheuerschäden.

    Ich vermute, Du hast die Codes mit dem Diagnosestecker ausgelesen. Hast Du da die Blinksignale der MIL oder der ABS-Leuchte gezählt? Ich frage, weil die nämlich sehr unterschiedliche Bedeutungen haben.


    MIL-Codes:

    • Code 11: Hinterrad-Drehzahlsensor, kein Signal (Motor läuft normal), mögliche Ursachen
      - Wackelkontakt oder schlechter Kontakt am Hinterrad-Drehzahlsensorstecker
      - Störung im Hinterrad-Drehzahlsensor oder im zugehörigen Schaltkreis
    • Code 21: Störung in der Lambdasonde Nr. 1/4 (Motor läuft normal), mögliche Ursachen
      - Wackelkontakt oder schlechter Kontakt am Lambdasondenstecker
      - Störung in der Lambdasonde oder im zugehörigen Schaltkreis
    • Code 51: gibt es bei der Crosstourer nicht

    ABS-Codes:

    • Code 11: Störung im Schaltkreis des Vorderrad-Drehzahlsensors (ABS-Funktion fällt aus), mögliche Ursachen
      - Raddrehzahlsensor oder Kabel
    • Code 21: Radschlupf (ABS-Funktion fällt aus), mögliche Ursachen
      - Fahrbedingung
      - Falsche Reifengröße
    • Code 51: Motor blockiert (ABS-Funktion fällt aus)