Beiträge von ManfredK

    "Leichtsinnig" ist die sanfte Umschreibung für dieses Vorgehen.


    Habe derzeitig 3 Motorräder mit einem vergleichbaren Ventiltrieb, bei 2en war bei 24.000km eine Einstellung fällig, bei der 3. bei 48.000 km


    Arbeitszeit ist ok


    DICHTUNG, VORDERER ZYLINDERKOPFDECKEL 12391-MGE-000 € 63.78
    DICHTUNG, HINTERER ZYLINDERKOPFDECKEL 12395-MGE-000 € 63.78

    PATRONE, OELFILTER (TOYO ROKI) 15410-MCJ-505 € 12.00
    BREMSKLOTZ SATZ, R. V. 06455-MCW-H02 € 62.00
    BREMSKLOTZ SATZ, L. V. 06456-MCW-H02 € 62.00
    EINSATZ KOMPL., LUFTFILTER 17210-MGH-640 € 51.00
    4 x Zündkerze 31912-MGH-641 Stück € 36.05 = € 144,20


    Summe "große" Teile € 458,76..... ohne die nicht "austauschpflichtigen" Teile wären es 187 €



    Auch wenn man sich "vertraut" ist eine gelegentliche Kontrolle nicht falsch.....



    Da das ganze aber ein halbes Jahr her ist....

    Leute.... etwa 95% alle Motoren haben Kaltstartreiber.... mal mehr, mal weniger ausgeprägt.
    Bei nicht beschichteten Kolben wenig sichtbar, bei beschichteten Kolben deutlich sichtbar....


    Da nun 99,99999% der Motoren bei Erreichen der 50.000 km nicht zerlegt werden um optisch das Innenleben eines Motors zu begutachten, bleiben diese Kaltstartreiber einfach unentdeckt. Denn funktionellen Nachteil haben diese Kaltstartreiber nicht (siehe auch Kolbenlaufspiel der CT, Verdichtungs- und Leistungsmessung)


    Von einem Bild, das spektakulärer ausschaut als es technisch zu werten ist, sollte man nicht auf die Lebensdauer eines Motors schließen. Eine CT wird zu einen äußerst geringen Anteil im Volllastbetrieb gefahren (wessen Reifenlebensdauer hier im Forum liegt unter 2000 km?) und wird wahrscheinlich auch nur bei wenigen im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt werden. Aufgrund der niedrigen Leistung des VFR 1200 X Motors (knapp über 100 PS/ltr), des niedrigen Drehzahlniveaus der CT schätze ich die Lebensdauer bei jährlich 20.000km auf weit mehr als 15 Jahre an.....
    Wer von euch fährt die 20.000 km jedes Jahr und wer von den Langstreckenfahrern fährt das gleiche Motorrad länger als 15 Jahre....???


    Der Varaderomotor ist im durchaus sportlichen Einsatz für mehr als 400.000 km gut.... macht euch mal um die Lebensdauer der CT keine Gedanken, die Belastung des Motors ist gut mit der Varadero vergleichbar.


    Der Link ins VFR 1200 Forum ist zwar nett zu lesen, geht aber leider nur mit einem Satz zum Thema Kolben auf das beim Dauertestmotorrad relevante Thema ein.


    Etwas mehr Infos hierzu gibt es hier: http://www.herculesig.de/PDF/kolbenschaeden_de_web.pdf --> Seite 20


    Das mit dem "testen" dieser Betriebszustände ist so eine Sache..... als Abhilfe kommt z.B. ein vergrößertes Laufspiel in Frage... mit der Folge eines verstärkten Kolbenkippens.... manche physikalische Nachteile muss man einfach hinnehmen, da man sie nicht ohne andere Nachteile beheben kann. Da Kolbenschäden durch Kaltstartreiber meistens ohne funktionelle Einbußen sind, werden sie hingenommen, da z.B. Schäden durch Kolbenkippen funktionelle Störungen nach sich ziehen.

    Der Schluss wäre wohl in vielen Fällen nicht richtig..... aber grundsätzlich sind in diesem Bereich (Straßenverkehr) durch höhere Strafen auch eine geringere Anzahl von Übertretungen zu erwarten.... siehe z.B. Schweizer Speedlimits.... erstaunlich wie ruhig und gelassen wir dort fahren können..... nicht alle und nicht überall... aber eine gewisse Abschreckung ist da....


    Gebe dir vollkommen recht.... die Strafen sind unverhältnismäßig gering... was sind schon 50 Tote, 1422 Schwerverletzte und 8919 Leichtverletzte (Zahlen aus 2007) die durch diese Idioten verursacht werden....


    An Stoppschildern wurden übrigens 358 Menschen getötet; 8745 Menschen schwer verletzt und über 49.000 Menschen leicht verletzt....


    Als Hauptverursacher der Ampelunfälle sind die PKW und Radfahrer festzumachen.... bei den Stoppschildern sind es PKW. LKW und Radfahrer.... am auffälligsten ist die Altersgruppe der 35 - 45 jährigen... die Gruppen der 55 - 65 und 65 - 75 jährigen ist die jeweils unauffälligste Gruppe....

    Hier übrigens mein vollständiger Text zum Überwintern von Batterien:


    1. Batterie aus dem Fahrzeug ausbauen, wenn die voraussichtliche Standzeit mehr als 4 Wochen dauert.


    2. Batterie äußerlich reinigen, dabei die Batteriepole nicht vergessen. Diese können mit einem feinem Schleifpapier von einer evtl. vorhandenen Oxidschicht befreit werden.


    3. Bei herkömmlichen Batterien den Säurestand kontrollieren und bis zur Maximummarkierung mit "destilliertem" Wasser auffüllen und Batterie zur Verteilung der Flüssigkeit bewegen.


    4. Nach einer Standzeit von 2 Stunden die Ruhespannung der Batterie kontrollieren:
    Soll wartungsfreie Batterien 12,8 - 13,2 V
    Soll herkömmliche Batterie 12,5 - 12,8 V


    5. Wird die Sollspannung nicht erreicht ist die Batterie mit einem geeigneten Ladegerät nachzuladen. Geeignet ist jedes Ladegerät dass eine Ladeschlussspanung von 14,4 V gewährleistet. Der Ladestrom beträgt üblicherweise 1/10 der Nennkapazität.


    6. Nach dem Laden eine Ruhedauer von 2 Stunden einhalten.


    7. Ruhespannung der Batterie wie in Punkt 4 beschrieben messen. Erreicht die Batterie die angegebene Ruhespannung nicht mehr, weist die Batterie bereits einen Defekt auf.


    8. Wenn die Batterie die Ruhespannung erreicht, ist die Batterie möglichst KALT zu lagern. Je niedriger die Lagertemperatur ist, desto geringer ist die Selbstentladung der Batterie. Auch Lagertemperaturen von unter - 20° C (z.B. in der Tiefkühltruhe) sind für eine geladene Batterie völlig unbedenklich, da eine geladene Batterie erst bei etwa - 60° und eine zu 50 % geladene Batterie bei etwa - 35° C "einfriert".


    Die Selbstentladung verursacht einen Ladungsabfall in Abhängigkeit von der Lagertemperatur:


    Temperatur 0 Grad --> 6 Monate Standzeit --> von 100% auf 90 % Ladezustand
    Temperatur 25 Grad --> 6 Monate Standzeit --> von 100% auf etwa 60 % Ladezustand
    Temperatur 40 Grad --> 6 Monate Standzeit --> von 100% auf etwa 25 % Ladezustand
    (Alle Werte für eine MF-Batterie von Yuasa)


    9. Bei wartungsfreien Batterien nach 3 Monaten Standzeit die Ruhespannung überprüfen. Liegt die gemessene Spannung über 12,8 V sind keine Maßnahmen nötig, liegt die Spannung bei 12,5 - 12,8 V die Batterie wie unter Punkt 5 nachladen.


    Bei herkömmlichen Batterien nach 1 Monat Standzeit die Ruhespannung überprüfen. Liegt die gemessene Spannung über 12,5 V sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, liegt die Spannung bei 12,2 - 12,5 V, die Batterie wie unter Punkt 5 nachladen.


    10. Die Kontrolle der Batterie wird wie unter Punkt 9 beschrieben in monatlichen Abständen wiederholt.


    11. Vor Saisonbetrieb wird die Batterie einmal wie unter Punkt 5 beschrieben nachgeladen. Bei guten Wartungsfreien Batterien beschränkt sich die übliche Wartung während einer Standzeit von 4 - 5 Monaten unter kalten Lagerbedingungen auf die Spannungsmessung und einer einmaligen Ladung vor Saisonbetrieb. Eine Erhaltungsladung ist unter normalen Umständen nicht erforderlich.


    Nähere Informationen zum Umgang mit Batterien (in englischer Sprache):


    http://yuasabatteries.com/pdfs/TechManual_2009.pdf