Beiträge von Fred Feuerstein

    Bei mir war es der Sensor am Hinterrad, hatte einen "Wackelkontakt".

    Wurde damals 2019 als letzte noch übrige Möglichkeit nach 6 Monaten in der Werkstatt auf Verdacht getauscht und seitdem läuft sie wieder.

    Ja, genau - das meine ich.

    Führerschein ist auch vorgeschrieben und kostet überall anders.

    Es gibt hier eben keine Gebührenordung wie bei Ärzten, Rechtsanwälten oder Behörden.

    Die Untersuchungen sind vorgeschrieben und werden von freien Dienstleistern, sofern sie dazu berechtigt sind, angeboten.

    Aber meine persönlich Grundmeinung bezieht sich darauf, dass man, wenn man ein Motorrad für 10.000+ Euro fährt, hunderte Euros an Anbauteilen montiert, tausende Kilometer zum Spaß in der Gegend rum fährt und die entsprechenden Verschleißteile einkalkuliert, sich nicht über 13,60 Euro innerhalb von 2 Jahren aufregen sollte.

    Da gibt es jede Menge "Gesichter" die deswegen nicht reindürfen. Auch bei KTM-Fahrern z.B.

    "Offiziell zugelassen nach EU-Recht" ist schon mal so ein interessantes "Argument"....

    Dazu sollte man auch wissen, warum denn überhaupt so hohe Standgeräusche in den Papieren stehen.

    Die VFRen sind da nicht grundsätzich betroffen, weil die in jedem Fahrzustand ziemlich leise sind, auch die "Effen" mit Auspuffklappe.

    Die CBF1000FA hat übrigens auch eine Auspuffklappe, der Unterschied zwischen offen und zu ist aber nur marginal.


    Das Standgeräusch ist nur aus 2 Gründen so hoch angesetzt:

    1. Kann bei einer Kontrolle das Fahrgeräusch nicht gemessen werden und deswegen Austausch-Töpfe nicht beanstandet werden können, obwohl die bei einer Fahrgeräuschmessung durch die Bank durchfallen würden (E-Prüfzeichen "haha") und

    2. Die Serienkrawallbüchsen zwar durch entsprechende elektronischen Tricks im Fahrgeräusch leise, im Echtbetrieb aber saumäßig laut sind. Bei diesen ist das Standgeräusch schon allein deswegen mit einem hohen Wert eingetragen, weil sie tatsächlich laut sind und nur bei der Geräuschmessung nach EU-Richtlinien durch die Motorelektronik auf leise getrimmt werden.


    Der Wert des Standgeräuschs ist gesetzlich weder vorgegeben noch geregelt. Da kann der Hersteller eintragen was er will.

    Das Fahrgeräusch ist jedoch gesetzlich vorgegeben und das Fahrzeug muss diesen Wert auch einhalten, kann aber vor Ort nicht rechtssicher kontrolliert werden (siehe oben)...


    Interessantes Detail am Rande: Viele Motorräder (und auch Autos), speziell mit "sportlicher Attitüde", der aktuellen Baujahre sind im praktischen Fahrzustand (!!) wesentlich lauter als ältere Baujahre. Nur soviel zum Thema Lärmvermeidung durch EU-Normen (nochmal "haha")


    Die Regelung in Tirol finde ich persönlich gut, weil ich a) mit der VFR nicht betroffen bin und b) dann weniger Verkehr ist.

    Lieber louis,

    wenn Du innerhalb von 30 Minuten an die Ventile kommst, solltest Du Dich als "Instant-Schrauber" bei den Motorradwerkstätten bewerben.

    Abgesehen davon rechnen Werkstätten mit i.d.R. mit vorgegebenen Arbeitseinheiten (AW). Aber das dürfte ja allgemein bekannt sein.

    Die Frage an sich scheint mir sonderbar...

    Das Ventilspiel wird nur eingestellt, wenn es nicht korrekt ist. Um dies festzustellen ist eine Überprüfung erforderlich.

    Diese Überprüfung wird beim 50t-KD gemacht bzw. sollte gemacht werden. Wenn es passt - alles gut. Wenn nicht - einstellen.

    Der Schritt vom Überprüfen zum Einstellen ist nur noch ein kleiner - auch finanziell.